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CTV-Handballer als "Pokal-Schreck"

Der "Pokal-Schreck" hat wieder zugeschlagen. Die Handballer des Castroper TV (2. Kreisklasse) zogen durch ein 27:20 (12:9) gegen den drei Ligen höher angesiedelten DSC Wanne (Bezirksliga) in die vierte Kreispokal-Runde ein.

CTV-Handballer als "Pokal-Schreck"

<p>Abschreiben erlaubt. Die Schiedsrichterinnen Lisa und Lena Burghardt vom TuS Ickern brachten in der Halbzeitpause des Pokalspiels den Spielberichtsbogen auf Vordermann. RN-Foto Lukas</p>

Laut CTV-Coach Ralf Kochstädt hielten seine Torwart-Zwillinge Christoph und Stefan Kube den Sieg mit ihren vielen Paraden fest.

Starker Keeper

Nach dem 5:5 ging der CTV erstmals in Führung. Während seinen Vorderleuten einige technische Fehler unterliefen, hielt Keeper Stefan Kube beim Stand von 6:8 die Castroper mit mehreren gehaltenen Bällen im Spiel. Weshalb Castrop trotz des Fehlens von Alexander Kochstädt (krank) den Spieß bis kurz vor der Pause zum 11:9 umdrehte. Mit dem Halbzeitpfiff gelang Kreisläufer Thorsten Stiller, der seine Mitspieler über 60 Minuten lautstark motivierte, gar auch noch das 12:9.

Laufwege gestört

Auch nach dem Seitenwechsel griff laut Coach Kochstädt weiterhin die offensive Verteidigung der Europastädter sowie die Bereitschaft, die Laufwege der Gegner zu stören. Im anfangs hektischen zweiten Spielabschnitt hielt Christoph Kube mit seinen Glanztaten das Spiel offen und sein Team behauptete einen Zwei-Tore-Vorsprung. Bis in die Schluss-Viertelstunde. Als ein Gäste-Akteur für ein grobes Foulspiel vom Schiedsrichter-Gespann Lisa und Lena Burghardt vom (TuS Ickern) mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde, nutzte der CTV die Überzahl, um seinen Vorsprung auf acht Tore auszubauen. Trotz Manndeckung in den letzten fünf Minuten fand Spielmacher Benedikt Kochstädt auch mit Anspielen quer über das halbe Spielfeld einen freien Mitspieler.

Siebenmeter-Werfen

Der Castroper TV 1 hatte in der ersten Pokalrunde die TSG Sprockhövel (Achter der 1. Kreisklasse) mit 35:34 nach Verlängerung ausgeschaltet. Danach musste der TV Gladbeck (Dritter der 1. Kreisklasse) beim 24:20 "dran glauben". Der CTV 2 (4. Kreisklasse) zog indes in der zweiten Runde mit 41:42 nach Siebenmeter-Werfen gegen VfL Gladbeck 2 den Kürzeren. Das gleiche Schicksal ereilte die HSG Rauxel-Schwerin 1 (Bezirksliga) durch ein 30:32 beim Kreisligisten HTV Recklinghausen. Weshalb der CTV 1 neben der HSG Rauxel-Schwerin 2 (3. Kreisklasse) und dem bislang spielfreien Landesligist TuS Ickern die Castrop-Rauxeler Farben in der vierten Runde vertritt.

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