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Buch über Hebewerke soll Brücken bauen

Castrop-Rauxel Große Technik fasziniert, Schiffshebewerke ziehen besonders große Aufmerksamkeit auf sich.

Als Monumente der Ingenieur- und Baukunst stehen sie für moderne Technik, Forschung und Entwicklung. Schiffshebewerke sind aber mehr als Maschinen zum Anheben Senken von Schiffen - sie sind Landmarken und Geschichtszeichen weltweit.

In einem neuen Buch stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt die Schiffshebewerke in Deutschland vor.

Mit mehr als 100 Abbildungen spricht die Publikation die «Schaulust» an. «Das Buch will Brücken schlagen und zum Wissensaustausch anregen», erklärte Autor Dr. Eckhard Schinkel vom LWL-Industriemuseum bei der Buchvorstellung im Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg.

Das Themenspektrum der 130 Seiten starken Publikation reicht von den Vorläufern der Senkrecht-Hebewerke wie den «Schiefen Ebenen» über englische Vorbilder zur ausführlichen Vorstellung der sechs bestehenden Schiffshebewerke in Deutschland sowie des Neubauprojektes Niederfinow in Brandenburg.

Zwischen diesen faszinierenden Monumenten der Technik im In- und Ausland gibt es vielfältige Beziehungen. «Schiffshebewerke verbinden», so Schinkel.

Das kleine, neue Buch zu den Schiffshebewerken in Deutschland knüpft an «Schiffslift. Die Schiffs-Hebewerke der Welt» (2001) an. So beleuchtet die Publikation im Spiegel internationaler Beziehungen auch das Jointventure mit China zum Bau eines Schiffshebewerk am Drei-Schluchten-Damm.

Eckhard Schinkel (Hg.): «Schiffs-Hebewerke in Deutschland», «Shiplifts in Germany», Klartext-Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-752-9, 130 Seiten, 145 Abb.; 10,95 Euro.

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