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Alte Zeche, neue Jobs

Ickern Erst gibt es nur einen Euro pro Stunde. Später sollen die 15 Langzeitarbeitslosen, die jetzt auf dem ehemaligen Zechengelände Viktor III / IV werkeln, in feste Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden.

«Weg und Raum» heißt das Qualifizierungsprojekt, an dem sich unter anderem auch der Verein Jugend in Arbeit beteiligt. Unter seiner Regie und in Zusammenarbeit mit Gartenbau-Fachbetrieben entstehen auf dem zwölf Hektar großen Zechengelände Wald- und Grünzonen. Gleichzeitig wird an der ökologischen Gestaltung eines künftig dort angesiedelten Gewerbeparks gearbeitet.

Wer ist geeignet?

«Während der Arbeit können wir recht schnell feststellen, welcher Teilnehmer für den ersten Arbeitsmarkt bereits geeignet ist und wo weitere Qualifizierungsmaßnahmen nötig sind», erklärt Peter Steinhilber von Jugend in Arbeit. Wer sich auf der Baustelle bewährt, kommt in den Genuss verschiedener, genau auf den persönlichen Bedarf abgestimmter Weiterbildungen, die die Tür zu einem neuen Arbeitsplatz öffnen können.

Praxisnah lernen die Arbeitslosen die Grundlagen des Garten- und Landschaftsbaus, können eine Führerschein für LKW erwerben oder eine Radlager- oder Baumaschinenausbildung machen. Auch die Teilnahme an Sprachkursen und sozialpflegerische Qualifikationen sind möglich. In den vergangenen Projekten - bei denen z.B. der Stadtgarten in Castrop umgestaltet wurde - konnten 55 Prozent vermittelt werden. Wie viele Teilnehmer aus un- serer Stadt einen festen Job bekommen haben, konnte der Verein gestern nicht benennen. b-r

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