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2:6 - "Holland in Not" beim Schachverein

CASTROP-RAUXEL Eine personelle Notlage machte den Schachspielern des SV am Wochenende den Garaus. Gegen die SG Porz 2 setzte es eine 2:6-Niederlage. Das ist deutlich.

2:6 - "Holland in Not" beim Schachverein

Dirk Topolewski (Brett 2) verlor in einem Damen-Endspiel den Überblick und verpasste das angepeilte Remis.

Die SG Porz 2 (2.) hat sich damit nunmehr zum Aufstiegsanwärter gemausert. Der SV ist mit 1:3 Punkten Tabellen-Achter - heißt: Das Team von SV23-Mannschaftsführer Uwe Gräbe derzeit einen Abstiegsplatz.

"Das war eine Stunde lang ein 'Spiel auf ein Tor' mit den besseren Chancen für Porz", nahm Gräbe für seinen Spielbericht eine Anleihe aus dem Fußballsport. "Uns fehlten vorn zwei niederländische Blocker, die den einen oder anderen Sieg einfahren; unsere Spiele in der Mitte hätten an den hinteren Brettern dann bestimmt gepunktet."

Eine Ursache: "Holland in Not"

"Holland in Not" hatte Gräbe am Freitag vermeldet. Er wollte gegen die Reserve des Zweitligisten eigentlich die Niederländer Chiel van Oosterom und Timon van Dyk, den Belgier Gunter Deleyn sowie Dirk Topolewski, Willi Fahnenschmidt, Martin Böhnke, Ingo Hille und Thomas Fischer aufbieten. van Dyk erteilte den Castrop-Rauxelern aufgrund einer Verpflichtung an der Universität eine Absage. Youngster van Oosterom fehlte eine Mitfahrgelegenheit, da auch Landsmann Michiel van Wissen (Blinddarm-Operation) passen musste.

Nach rund drei Stunden lagen die Europastädter vorentscheidend mit 2:4 zurück. An Position eins kam Gunter Deleyn zu einem Remis. Willi Fahnenschmidt (Brett 3), Vincent Deegens (4) und Thomas Fischer (7) taten es ihm gleich.

Dirk Topolewski (Brett 2) verlor in einem Damen-Endspiel den Überblick und verpasste das angepeilte Unentschieden. Martin Böhnke (5) kam trotz eines Bauern-Opfers nicht zum Erfolg und verlor. Ingo Hille (6) verpatzte eine gute Stellung und stand am Ende "mit dem Rücken zur Wand" (Gräbe). An Brett 8 hatte Ersatzmann Wolfgang Kock keine Siegchance.

  

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