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Zwischengipfel «ABIlymp»

Ahaus Freude und doch Nachdenklichkeit, Stolz, aber vielleicht auch ein bisschen Wehmut - wie ein Wechselbad der Gefühle muss sich die Entlassungsfeier für die 96 Abiturienten der Bischöflichen Canisiusschule am Samstagmorgen angefühlt haben.

Blickten sie und ihre Eltern in der Aula doch auf 13 ebenso emotional abwechslungsreiche Jahre zurück. Diese Revue passieren zu lassen, halfen, neben den musikalischen Vorträgen des instrumental-praktischen Kurses unter der Leitung von Norbert van der Linde, insbesondere die Reden der Eltern- und Schülervertretung, von Bürgermeister Felix Büter und Schulleiter Ulrich Walters. Dieser attestierte diesem Jahrgang ein nicht unbeträchtliches Maß an Selbstvertrauen, das sich allein in seinem Motto («Die Götter verlassen den Olymp») ausdrücke. Grundsätzlich nicht verkehrt, solle dieser «ABIlymp» aber nur ein Zwischengipfel auf dem Weg zu noch höher gesteckten Zielen sein. Und Schülervertreter Florian Wichert versprach vorwegnehmend: «Wir setzen uns neue Ziele.»

Werte wie Offenheit, Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und Eigensinn brannten sich als positive Eindrücke in das Gedächtnis des obersten Pädagogen Walters ein. Nicht zuletzt, weil manche seiner Anordnungen dem beharrlichen und konstruktiven Protest jener nicht standhalten konnten.

Soziales Engagement

Wie der als Kunstprojekt gestaltete und von Vandalen beschädigte «Ahauser» liege es an den Abgängern, weiter so in der Gesellschaft anzuecken, aber sich auch in ihr sozial zu engagieren: «Setzt Euch für die Zukunft der Welt ein!», so die Forderung mit Rückblick auf den G8-Gipfel. Bürgermeister Felix Büter schloss sich an und riet, «das Staunen und die Neugierde» mit dem «guten Kompass» Ausbildung zu bewahren.

«Wenn Ihr jetzt denkt, dass alles vorbei ist, liegt Ihr falsch. Jetzt geht es erst richtig los», mahnte die Vertreterin der Eltern, Birgitte Rotering, zu nachhaltiger Eigenverantwortlichkeit. Weiterentwickelte Persönlichkeiten mit «lösungsorientiertem Problemdenken» habe die Reifeprüfung aus den Schülern gemacht. Denn: «Das Wissen alleine zählt nicht», gab Walters zu bedenken. So öffne das Abitur in der Tasche als gute Visitenkarte zwar Türen und Wege. Doch Stolpersteine und unbekannte Pfade würden den kommenden «Ernst des Lebens» nicht einfacher machen. Gelte es doch, die Freiheit zu nutzen, um sich «für etwas» zu entscheiden, «was man will», so Walters' Zielvorgabe. tke

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