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Verschlüsselte Gedankenwelten

Ahaus Am Samstag, 3. November, um 11 Uhr wird die Ausstellung "Scherenmalerei" des Dortmunder Künstlers Holger Kätsch eröffnet. Anders als angekündigt, wird die Kunsthistorikerin Elvira Meisel-Kemper in die Ausstellung einführen.

Gemälde, die er auf Holz malt und mit glänzendem Lack überzieht, arrangiert Kätsch in verschiedenen Wandinstallationen. Manches enthüllt erst sein künstlerisches Herz durch Aufklappen der Seitenflügel analog des mittelalterlichen Klappaltars. Kätsch will dem Betrachter keine Interpretation vorgeben, dennoch entführt er den Besucher in das Innerste seiner Gedankenwelt, die er stets verschlüsselt.

Elvis Presley taucht da mehrfach auf, eines der ersten Popidole, die sich dem damals Achtjährigen eingebrannt haben. Bis dahin wurde er im Geigenunterricht mit klassischen Werken konfrontiert. Andere "Ikonen" wie Joseph Beuys, der ihm während der Studienzeit an der Düsseldorfer Akademie begegnete, bettet er ein in ein vielteiliges Ensemble von Porträts. Kirchliche Gedenkbilder wie das Kruzifix oder Kirchengrundrisse wie die der karolingischen Klosterkirche Corvey kombiniert er mit angedeuteten Selbstporträts.

Dennoch steckt auch darin keine Selbstbespiegelung, sondern ein komplexes Denk- und Kunstmuster, das aus einer "Alchemie von Vorgängen zwischen Auge, Seele und Geist" entstand, wie es in der Einladung heißt.

Kätsch wurde 1949 in Münster geboren. Nach Studien an der Kunstakademie in Düsseldorf (1970-72) und der Visuellen Kommunikation an der FH Dortmund (1973-77) ließ er sich als frei schaffender Künstler in Dortmund nieder.

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