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Schulträger verliert Einfluss

Ahaus Der Schul- und Kulturausschuss der Stadt Ahaus sieht dringenden Korrekturbedarf an den neuen gesetzlichen Regelungen zur Bestellung von Schulleitern.

Bei der Besetzung von Schulleiterstellen an den städtischen Schulen verliert die Stadt Ahaus nach dem neuen NRW-Schulgesetz stark an Einfluss. Bislang hatte die Stadt als Schulträger das Vorschlagsrecht. Künftig wählt jeweils die Schulkonferenz in geheimer Wahl aus dem Kreis der Bewerber, die nach öffentlicher Ausschreibung von der oberen Schulaufsichtsbehörde vorgeschlagen werden. Die Stadt ist in der Schulkonferenz nur mit einer Stimme vertreten. Das sollte die des Bürgermeisters sein, so empfiehlt der Ausschuss einstimmig dem Rat, der am Donnerstag darüber abstimmen wird. Neben dem Bürgermeister soll der Vorsitzende des Schulausschusses und sein Stellvertreter jeweils als beratende Mitglieder in die Schulkonferenzen entsandt werden.

Die einstimmige Empfehlung zum Verfahren, so machte Alfons Gerick (SPD; Foto) im Schulausschuss deutlich, sei keine Zustimmung zu den gesetzlichen Regelungen. "Schulleiter, das zeigt die Erfahrung in Ahaus, nehmen soziale und kulturelle Aufgaben in der Stadt wahr und geben viele Impulse." Aus diesem Grunde, so Gerick, sei es sinnvoll, wenn die Stadt wie bislang stärkeren Einfluss auf die Besetzung der Stellen habe. Hinzu komme, dass die Schulleiter künftig zunächst nur für fünf Jahre gewählt werden. Gerick: "Ich bezweifle, dass die Schulleiterstellen dann noch attraktiv genug sind, zumal sie ja nur unwesentlich höher bezahlt werden."

Franz-Josef Weuthen und Aloys Schmeing (beide CDU) stimmten Gerick ausdrücklich zu. "Wir teilen mit Ihnen die Hoffnung, dass das noch etwas getan wird", so Weuthen, selbst ehemaliger Schulleiter. "Die Stadt als Schulträger muss Einfluss auf die Auswahl der Schulleiter haben, da diese Frage für von Bedeutung für die Gesamtstadt ist. gro

www.schulministerium.nrw.de

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