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«Quantität mit Qualität» an der Realschule

Ahaus «Ihr seid nicht zu toppen.» So ein Lob aus dem Munde des Schulleiters Willi Möllers hörten die Absolventen der Realschule im Vestert gerne - zumal es sich objektiv für jedermann belegen ließ: Sechs Abschlussklassen - so eine große Zahl an jungen Menschen, die im Vestert ihr Rüstzeug für den weiteren Lebensweg gesammelt haben, hat es in der Vergangenheit nicht gegeben und wird es nach Möllers Prognose auch in Zukunft wohl nicht so schnell wieder geben. Dass die Absolventen nicht nur große Masse haben, sondern auch viel Klasse - «Quantität mit Qualität», wie das Motto der Abschlussfeier lautete - , bescheinigte ihnen nicht nur der Schulleiter, sondern auch Bürgermeister Felix Büter: «Sie sind die ersten Schülerinnen und Schüler, die am Ende ihrer Schulzeit eine schriftliche Prüfung in Deutsch, Englisch und Mathematik absolvieren mussten.» Die Ergebnisse - bei jedem einzelnen machte die jeweilige Zensur die Hälfte der Abschlussnote aus - könnten sich gut sehen lassen. Wie gut die Realschüler aus dem Vestert abgeschnitten haben, zeigte ein Blick auf ihre Zeugnisse: 89 junge Erwachsene haben die Schule mit der Qualifikation zur gymnasialen Oberstufe verlassen, 67 haben den mittleren Abschluss geschafft, der zum Besuch der Fachoberschule befähigt oder den Start in eine beruflichen Ausbildung ermöglicht. «91 Mal wurde eine Verbesserung der Vorzensur durch gute Leistungen in der schriftlichen Prüfung erreicht», ergänzte Schulleiter Möllers. Kreatives Programm Die Qualität bescheinigten aber nicht nur die Zahlen, sondern auch das Programm, der Feier: ob Musik, Tanz, Geräteturn-Vorstellungen oder launige wie wehmütige Ansprachen (insbesondere die der Schülersprecher Claudia Homölle und Claudia Hollekamp).

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