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Musik-Café prägt fürs Leben

Ahaus Darüber, wie eine erfolgreiche offene Jugendarbeit aussehen kann, stritten sich auch im Frühjahr 1987 die Geister. Dem Weg, den das Jugendheim St. Josef damals beschritt, folgen noch immer gerne die Jugendlichen - auch wenn ihr Musik-Café mit inzwischen 20 Jahren erwachsener ist als sie selbst.

Zurück ins Jahr 1987: Damals ging es im Jugendheim von St. Josef Ahaus darum, wie denn der alte Mehrzweckraum (zuletzt als kleine Bücherei genutzt) zukünftig verwandt werden sollte. Die Teestubenzeit war endgültig vorbei. Es galt Neues zu wagen. Der Jugendausschuss, schon immer mit Erwachsenen und Jugendlichen besetzt, entschied schnell: Ein Musik-Cafe muss her.

Dafür fanden sich schnell fleißige junge Leute um Burkhard Hülscher, Markus Walfort, Gerd Gravemann ((und viele andere) die planten und - vor allem - selbst Hand anlegten. Alle packten mit an, als zum Beispiel die Theke gebaut wurde,

Damit war es nicht getan: Das Café sollte gemütlich eingerichtet werden. Mit finanzieller Hilfe des Handarbeitskreises Josefa, des Jugendamtes der Stadt Ahaus und der damaligen Kreissparkasse war auch das schnell geschafft, so dass im Juni 1987 die Eröffnungsfete starten konnte. Seit dieser Zeit sorgt das stets ehrenamtliche Mitarbeiter-Team dafür, dass das Café möglichst jeden Abend geöffnet ist, Themenabende stattfinden, Turniere veranstaltet werden und große Sportveranstaltungen auf Großleinwand übertragen werden. Bei allen Treffs und Aktionen, so versichern die Team-Mitglieder, wird das Jugendschutzgesetz eingehalten.

Ab und zu, so das heutige zwölfköpfige Mitarbeiterteam, kommen die «Alten», heute allesamt gestandene Männer und Frauen, fast alle mit Familie, ins Café. Dann schwärmen sie von den guten «alten Zeiten». So lässt zum Beispiel Ingo Vinken fleugel, damals Schüler der Johannes-Schule in Stadtlohn, keinen Zweifel daran, dass er kaum Bäckermeister geworden wäre, wenn nicht das Musik-Café seine «zweite Heimat» gewesen wäre.

Von ähnlichen Erfahrungen berichten viele andere, die heute überall in der weiten Welt studieren, wenn sie sich am zweiten Weihnachtstag jeden Jahres zur Christmasparty, vom Café- und alacs-Team veranstaltet, im Saal des Jugendheimes treffen.

Neuer Eingang

Auch die beiden Ingenieure Frank Brunsmann (Foto oben) und Sven Häming (Foto unten) gehören zu den Jugendlichen von einst, die im Jugendheim schöne Stunden verlebt und wichtige Erfahrungen gesammelt haben, wie sie übereinstimmend sagen.

Nach den Ferien packt das Team das nächste Projekt an: Dann, so hört man, wird der eigene Eingang des Cafés so gestaltet, dass auch draußen vieles möglich wird. jk

Der jährliche Mitarbeiterausflug ist vom 23. bis zum 27. August geplant, eine offizielle Begegnung des Pfarrbezirks St. Josef für September vorgesehen.

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