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Gemeinsam Wege aus der Sucht gehen

Ahaus Die Suchtwoche ist zu Ende, die Anliegen der Süchtigen und Suchtgefährdeten bleiben aktuell - genauso wie die Notwendigkeit von Hilfen, aus dem Teufelskreis der Sucht auszubrechen. Eine Anlaufstelle ist der Kreuzbund.

Von Alkoholkrankheit Betroffene sprachen im Zuge der bundesweiten Suchtwoche auch in der Ahauser St. Marien-Kirche, hielten die Lesung und die Fürbitten. Dafür dankte Pfarrer Quante den Mitgliedern des Kreuzbundes im Stadtverband Ahaus. Zudem lobte er das Engagement und die Offenheit der Redner. Maria Webe, die Vorsitzende des Kreuzbundes, hatte die Fürbitten ausgesucht. In der Lesung von Günter Lefering (Presse und Öffentlichkeitsarbeit) waren der Verlust der Selbstachtung und das Gefühl der Ohnmacht eines Alkoholkranken Hauptthemen.

Diakon Josef Korthues hielt aus dem Stegreif die Predigt. Des Öfteren hätten sich Eltern darüber beschwert, dass im Jugendheim zu viel Alkohol konsumiert werde. Darauf erinnerte er die Klagenden an die eigenen «Jugendsünden». Schmunzeln, aber auch betretenes Schweigen machte sich unter den Zuhörern in der Kirche breit.

Diakon Korthues zitierte eine ältere Frau, die in der heutigen Zeit nicht mehr jung sein wollte. Als Begründung habe sie angegeben, dass die jungen Leute heutzutage im Vergleich zu früher fast keine Perspektive hätten und dann die Flucht in den Alkohol suchten. Für sie sei das verständlich.

Zum Schluss seiner Predigt appellierte er an die Gläubigen, Verständnis für die Betroffenen zu haben und sie nicht auszugrenzen. Liebe und Hilfe seien das A und O.

Kreuzbund: In rund 1600 Gruppen bundesweit treffen sich wöchentlich rund 30 000 Menschen. Gruppenarbeit, Gespräche und alkoholfreie Geselligkeit helfen, eine zufriedene Abstinenz zu erreichen. www.kreuzbund.de

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