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Freundschaft auch finanziell

Ahaus Beim Geld muss die Freundschaft nicht aufhören. Im Gegenteil: Die Städtepartner Ahaus und Haaksbergen haben bei einer Ratsfahrt nach Brüssel großes Interesse an der finanziellen Förderung gemeinsamer Aktivitäten durch das neue Interreg-Programm der EU gezeigt.

Olivier Baudelet von der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission ermunterte die Städtepartner, gemeinsame Ideen zu entwickeln. «Geld ist genug da. Die Mittel werden oft nicht abgerufen, weil es an förderfähigen Initiativen mangelt», so Baudelet. Bis 2013 will die Kommission 7,8 Milliarden Euro im Programm «Europäische territoriale Zusammenarbeit» bereitstellen - zum Beispiel für gemeinsame grenzüberschreitende Rettungsdienste, Abfallentsorgung, Tourismus, Kultur, Jobvermittlung, Ausbildung, Forschung oder Gesundheit.

«Unser Besuch bei der Europäischen Kommission hat Wege aufgezeigt, wie das 'große Geld' auch in unsere Region fließen kann», freute sich Marijke van BeekFelix Büter (Foto), die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Haaksbergen. Die Partnerschaft und die Treffen von Ahausern und Haaksbergenern seien zwar ein Wert an sich, aber es sei auch sinnvoll, gemeinsam ganz konkrete Dinge zu tun. «Ich habe zwar noch keine Idee, aber ich bin überzeugt davon, dass es Möglichkeiten gibt.» Das meint auch der Ahauser Bürgermeister (Foto). «Die Mittel sind offenbar da. Wir müssen jetzt gemeinsam Ideen und Projekte entwickeln». Die Ahauser und Haaksbergener haben nun vereinbart, diese Frage im nächsten Treffen des gemeinsamen Arbeitskreises «kreativ anzugehen».

Dreitägiger Besuch

Der Besuch bei der Europäischen Kommission war Teil einer dreitägigen Bildungsreise der beiden Kommunalparlamente in der Europa-Metropole Brüssel. Auf dem Besuchsprogramm standen Vorträge im Europäischen Parlament, bei der EU-Kommission sowie im Nato-Hauptquartier im niederländischen Brunssum. gro

3. Lokalseite: Europa in Theorie und Praxis

www.ec.europa.eu/regional_ policy/interreg3/index_de.htm

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