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Ehepaar bedrohte Nachbarn

Ahaus Seine Unbelehrbarkeit muss ein Ehepaar aus Ahaus teuer bezahlen. Das Amtsgericht verurteilte den 47-jährigen Ehemann zu einer Gesamtgeldstrafe von 60 Tagessätzen zu zehn Euro und seine Ehefrau zu einer Strafe von 50 Euro wegen Beleidigung und Bedrohung.

Dem Ehemann war zusätzlich noch eine versuchte Nötigung zur Last gelegt worden. Beide hatten am 9. Mai ein anderes Ehepaar (29 und 44 Jahre alt) mehrmals mit äußerst groben Schimpfworten tituliert und Drohungen ausgestoßen, die von dem Paar durchaus ernst genommen wurden und Ängste bei ihnen auslösten. Gedroht worden war mit Worten: "Wir schneiden Euch die Kehle durch", oder falls eine Strafanzeige erfolge, sollten sie bei Dunkelheit gut auf sich aufpassen, es könne etwas passieren. Die beiden Paare wohnen gemeinsam in einem Mehrfamilienhaus. Des öfteren gab es bereits Streit mit dem angeklagten Ehepaar, da dessen Kinder die Post aus den Briefkästen herausgenommen haben sollten. Als die 29-Jährige die Angeklagte darauf bei einer zufälligen Begegnung in der Fußgängerzone ansprach und darum bat, dass die Kinder diese Unart unterlassen sollten, kam es zu derben Beschimpfungen und Bedrohungen von Seiten der Angeklagten und ihres Ehemannes. Später wiederholten sich diese lautstarken Beleidigungen noch einmal vor der Haustür. Das Ehepaar libanesischer Herkunft stritt vor dem Richter sämtliche Vorwürfe ab, zeigte sich uneinsichtig, versuchte die Schuld auf das beleidigte Paar zu schieben. Ihre Zeugenaussagen bewertete das Gericht und die Staatsanwaltschaft jedoch als wahrheitsgemäß und glaubwürdig. Ihren Unmut über das Urteil unterstrichen die Angeklagten mit lautem Protest, so dass sie nach Beendigung der Sitzung von einem Justizwachtmeister aus dem Saal verwiesen werden mussten. ek

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