Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Trauer um 65-jährigen Ahauser

Ehemaliger Lehrer bei Amokfahrt getötet

Ahaus/Gronau An der Fridtjof-Nansen-Realschule in Gronau wird um einen ehemaligen Lehrer getrauert. Der 65-jährige Ahauser wurde am Samstag bei der Amokfahrt in Münster getötet. In Ahaus wird es am Dienstag, 10. April, um 19 Uhr am Mahner eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Tat geben.

Ehemaliger Lehrer bei Amokfahrt getötet

Eine Frau legt am Tatort Blumen nieder. Ein Mann war am Samstag mit seinem Kleintransporter vor einem Restaurant in eine Gruppe von Menschen gerast und hatte zwei von ihnen getötet. Foto: dpa

An der Gronauer Fridtjof-Nansen-Realschule herrscht große Betroffenheit. Ihr ehemaliger Lehrer Wolfgang H. aus Ahaus ist eines der beiden tödlich verletzten Opfer der Amokfahrt in Münster. Die Ehefrau des Ahausers wurde bei dem Vorfall schwer verletzt.

Wolfgang H. war seit 1981 als Lehrer für die Fächer Sport und Französisch an der Realschule tätig und seit zwei Jahren in Ruhestand. Bis Ende Februar hatte er noch vertretungsweise zwei Klassen Sportunterricht erteilt. „An der Schule herrscht große Betroffenheit“, äußerte sich Schulleiterin Andrea Preuß in einem Bericht der „Westfälische Nachrichten“.

Amokfahrer von Münster plante Suizid

Vater des Täters spricht von Verfolgungswahn

MÜNSTER Münster nach der tödlichen Amokfahrt: Während sich die Stadt vom Schock zu erholen versucht, werten die Ermittler Spuren aus, die der Täter hinterlassen hat - unter anderem auch eine Art Lebensbeichte. Nachdem Polizisten die Wohnungen des Amokfahrers durchsucht haben, ist klar: Er plante seinen anschließenden Suizid. Nun äußerte sich auch sein Vater zu dem Vorfall.mehr...

Die Schüler der Realschule wurden am Montag in den Klassen über den Todesfall informiert. In der Schule soll ein Kondolenzbuch ausgelegt werden. Auf der Homepage der Realschule trauern Schüler und Lehrer mit einer Anzeige um Wolfgang H.. „Wir fühlen mit den Angehörigen und sind in Gedanken bei Ihnen“, heißt es dort. In Ahaus wird es am Dienstag, 10. April, um 19 Uhr eine Gedenkveranstaltung am „Mahner“ an der Marienkirche (Markt) für die Opfer der Amokfahrt geben. Die Facebookgruppe „Ahaus hilft“ ruft zur Teilnahme auf.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Greifvögel in Ammeln wurden vergiftet

Vögel starben durch „Schwiegermuttergift“

Ahaus Jetzt gibt es Gewissheit: Die toten Greifvögel, die man auf einem Acker in Ammeln gefunden hatte, wurden vergiftet. Die Suche nach den Tätern beginnt.mehr...

Wieder Vandalismus im Ahauser Schlossgarten

Schraube an Spielgerät gelöst

Ahaus Erneut ist es im Schlossgarten in Ahaus zu Fällen von Vandalismus gekommen. Unbekannte Täter nahmen dabei auch wieder die fast neue Schwengelpumpe am Spielplatz ins Visier.mehr...

Sommerkonzert des Feuerwehr-Musikzuges Ottenstein

Heiße Hits für heiße Tage

Ottenstein Dass Blasmusik auch jung und modern sein kann, erfuhren die Besucher des Sommerkonzerts des Feuerwehr-Musikzugs am Pfingstsonntag.mehr...