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Erste Schwimmrunden im Alstätter Freibad

Die Badesaison unter freiem Himmel hat begonnen

Ahaus Der Badespaß ist auch im Freibad in Alstätte seit dem Wochenende eröffnet. Saisonkarten sind offenbar der Renner. Und nicht nur das.

Die Badesaison unter freiem Himmel hat begonnen

Sonja Wältermann, Fachangestellte für Bäderbetriebe, hat alles im Blick. Foto: Susanne Menzel

Pünktlich um 9 Uhr hat das Alstätter Freibad am Samstag seine Pforten für die neue Saison eröffnet. Generalüberholt, mit frischem Wasser in den Becken, empfing das Kleinod die doch zahlreich erschienenen Badegäste.

„Das Wasser ist okay. Zu kalt sagen nur Weicheier.“ Großspurig springen Tiziano Kottig und sein Freund in das klare Nass. Im ersten Moment ein wenig bibbernd – im nächsten dann aber mannhaft mit ausladenden Zügen das Becken durchquerend.

Großer Andrang schon am Morgen

„Der Andrang war schon gleich am Morgen recht groß“, freute sich auch Theresa Gehling, die an der Kasse dadurch keine Langeweile schieben musste. Seit drei Jahren sitzt sie dort als Saisonkraft, verdient sich so ein paar Euro nebenbei. „Es macht Spaß, man kennt sich hier in Alstätte“, sagte die 20-Jährige. Und gibt gleich die nächste Saisonkarte heraus. Die sind an dem Samstag auch der Renner. „Kaum jemand kauft ein Einzelticket“, weiß Theresa Gehling. Wer schon so ein kleines Paradies vor der Haustür hat, will es auch in vollen Zügen genießen.

So wie Maria Zelwys. Die 63-Jährige ist regelmäßiger Gast im Bad. „Ich komme bereits ewig her“, lacht die Seniorin. „Am liebsten täglich, leider schaffe ich das nicht immer“, gibt sie zu. Wenn es draußen zu kalt geworden ist, wechselt sie im Herbst und Winter nach Ahaus, unter Dach. „Schöner ist es aber hier“, meint sie mit Blick auf die herannahende Kollegin Ingeborg Gerwing.

Am liebsten gemeinsam

Die beiden Frauen sporteln am liebsten gemeinsam. „Eine halbe Stunde durchs Becken“, sagen die Frauen, bevor sie mit ihrer Tasche und der gerade erstandenen Saisonkarte in der Hand Richtung Umkleidekabine eilen.

Sonja Wältermann, Fachangestellte für Bäderbetriebe, hat an dem Freibad-Premieretag noch nicht ganz so viel zu tun. Ein paar Kinder, eine Handvoll Jugendliche, zwei, drei Erwachsene, eine Familie. Das Wetter hätte schlechter sein können, die Sonne strahlt noch nicht ganz mit voller Kraft vom leicht dunstigen Himmel. Temperaturmäßig ist sicherlich in den nächsten Wochen noch Luft nach oben. „In den ersten Tagen ist es meistens recht ruhig“, weiß die 37-Jährige aus Erfahrung. Sie genießt es, dass die Badegäste guter Stimmung sind und sich über das angenehme Frühlingswetter freuen. Das 23 Grad warme Wasser ist angenehm. Das bestätigen auch Maria Zelwys und Ingeborg Gerwing, die inzwischen umgekleidet sind und das Schwimmerbecken erobert haben. Munter plauschend arbeiten sie sich durchs feuchte Element und genießen die Zeit.

Letzte Handgriffe

Unterdessen wienert Maria Welpers noch die Fensterladen an ihrem Kiosk blitzeblank. Zum Auftakt hat sie die kleine „Bude“ ebenfalls geöffnet, hält schon „das komplette Programm bereit“. Von Currywust und Pommes bis hin zu Eis, Bonbons und Chips. Zukünftig wird sie „je nach Wetter“ schauen, ob sie für die großen und kleinen Gäste präsent ist, oder ob sich das Geschäft an weniger freundlichen Tagen nicht lohnt.

Sie und ihre zwölf Hilfskräfte stehen auf jeden Fall in den Startlöchern: „Es wird aber werden“, gibt sich Maria Welpers optimistisch. Ein Blick auf den Eingangsbereich scheint ihre positive Einstellung postwendend zu untermauern. „Zwei Saisonkarten, bitte“, gehen da gerade wieder über die Theke.

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