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Angebote fehlen für zweiten Bauabschnitt in Ahaus

Bauarbeiten auf der Fuistingstraße stocken

Ahaus Ausschreibung der Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt blieb ohne Resonanz

Bauarbeiten auf der Fuistingstraße stocken

Die Fuistingstraße in Ahaus Foto: Markus Gehring

Offenbar sind alle infrage kommenden Straßenbauunternehmen zurzeit außerordentlich stark ausgelastet. Anders ist es für den Kreis Borken nicht zu erklären, dass die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Fuistingstraße/Kreisstraße (K17) in Ahaus bis jetzt ohne jede Resonanz geblieben ist. Damit können diese Arbeiten nicht – wie vorgesehen – im Sommer durchgeführt werden. Im Herbst soll aber ein neuer Anlauf unternommen und die Maßnahme dann 2019 realisiert werden.

Der Kreis Borken und die Stadt Ahaus hatten die „Erneuerung der Fahrbahn, Geh- und Radwege, Sanierung und Erneuerung der Kanalisation auf der Fuistingstraße – zweiter Bauabschnitt“ am 20. März öffentlich ausgeschrieben. Es geht dabei um ein geschätztes Auftragsvolumen von rund 950.000 Euro. Zwar hatten daraufhin acht Firmen die Ausschreibungsunterlagen angefordert. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 11. April war allerdings kein einziges Angebot eingegangen.

Massive Probleme

Landrat Dr. Kai Zwicker schließt nicht aus, dass auch bei öffentlichen Maßnahmen im Hochbaubereich eine derart prekäre Situation eintreten könne. In dieser Branche brumme ebenfalls die Konjunktur. Das könne bei Städten und Gemeinden genau wie beim Kreis dann zu massiven Problemen führen, wenn die beabsichtigten Baumaßnahmen über Förderprogramme des Bundes und des Landes finanziert werden.

„Deren Bestimmungen enthalten enge zeitliche Vorgaben, die womöglich nicht eingehalten werden können“, befürchtet der Landrat. Dr. Zwicker will sich daher über den nordrhein-westfälischen Landkreistag – der kommunale Spitzenverband der Kreise – sowie über die heimischen Abgeordneten für eine deutliche Ausweitung der Förderfristen stark machen. Andernfalls könnten sonst die angestrebten positiven Effekte dieser Förderprogramme ins Leere laufen.

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