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Auf Kirchentag gegen Verdrängen und Abstumpfen

Stand aus Ahaus erregt Aufmerksamkeit

Ahaus/Köln Ein Stand auf dem «Markt der Möglichkeiten» des evangelischen Kirchentages in Köln informiert über die Probleme mit der Atomkraft-Nutzung sowie über umweltschonende Energienutzung. Das Vorbereitungsteam der Christus-Kirchengemeinde Ahaus, das schon beim Kirchentag in Hannover einen ähnlichen Stand betreute, stellte den Bezug zum Kirchentags-Motto «Lebendig und kräftig und schärfer» aus dem Hebräer-Brief her: Der Hebräer-Brief richtet sich an Christen, die nach der Verfolgung abgestumpft (5, 11-12), mutlos (10,35) und träge (12,12-13) waren. «Die Atommüllproblematik ist ein lästiges Thema in Ahaus, das im Alltag oft verdrängt wird. Viele Christinnen sind frustriert von der Vergeblichkeit ihres Widerstandes, denn die Macht der Energiewirtschaft, vernetzt mit der Bundespolitik oder gar dem G8-Gipfel, erscheint zu groß,» schreibt das Vorbereitungsteam. Angesichts dieser Lage, die an den Gefahren der Atomtechnologie nichts ändere, erscheine es notwendig, wieder Christen zu informieren, damit s ie nicht abstumpfen. Der Stand zeigt die bekannte Kreuz-Installation, die eine Waage einschließt, auf der Sorgen um die Atomtechnologie mit einem Castor-Behälter aufgewogen werden, sowie eine Powerpoint-Präsentation zum Energiewandel, Fotos vom bürgerlichen Widerstand, Informationsmaterialien und - einen Klotz am Hals: Ein kleiner gelber Castor wird den Besuchern an den Hals gehängt als Symbol für den lähmenden Klotz am Bein, der die Gesellschaft mit «Ewigkeitskosten» belastet, nämlich Atommüll und CO2- Gas als Folgen hemmungslosen Energieverbrauchs.

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