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850 Tüten sind gepackt

Ottenstein In der Tütenpackwerkstatt vom Nikolaus herrscht rege Geschäftigkeit. Fleißige Helfer hantieren mit allerlei Naschwerk, um es noch in dieser Nacht in 850 Tüten zu füllen. Denn gestern bereits mussten die Tüten bei den Kindern ankommen - eine straff durchorganisierte Mammutaufgabe.

Gut 70 Freiwillige des Vereins zur Förderung des Nikolausfestes bewältigen sie jedes Jahr. "Der Verein finanziert sich nur durch Spenden und Eigenleistungen", erklärt der Vorsitzende Michael Schnell. Seit 2004 hat der Nikolausverein Ottenstein seinen eigenen Raum im Gerätehaus der Feuerwehr. 19 Nikolausteams strömen von dort aus in die Dorfbezirke aus. Wer wo eingesetzt wird, entscheidet das Los.

Doch: Wie fühlt man sich so als "heiliger Mann"? "Ganz hervorragend, wenn man andere Leute glücklich machen kann", weiß Hauptnikolaus Franz-Josef Ratering. Er hielt mit Rauschebart und Bischofsstab die selbst verfasste Rede. Kinder aus beiden Ottensteiner Kindergärten haben ihn dabei unterstützt. Auch die vielen Heinzelmännchen hinter den Kulissen tun ihre Arbeit gerne. Für Christian Wissing ist es "dieses Lachen von den Kindern zu sehen, wenn man als Nikolaus oder Ruprecht in den Haushalt reinkommt", das ihn motiviert. Stefan Abbing hilft mit, "weil es unheimlich Spaß macht, diese strahlenden Kinderaugen zu sehen". Allerdings müsse man den Kindern auch genau zuhören und darauf eingehen was sie sagen, erklärt er. Drei Generationen von Freiwilligen, Jugendliche wie Großväter, packen fleißig mit an. Nach einer halben Stunde Akkordarbeit gönnen sich die Helfer eine Pause. Über die Hälfte ist inzwischen geschafft.

"Als Kind war man selber begeistert, wenn der Nikolaus kam, und heute möchte man das an die Kinder weitergeben", meint Markus Bubik und sieht sich zufrieden um. alh

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