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Verfehlte Ziele

Eine ernüchternde Zahlenreihe: VfL schaut nach unten

Bochum Der VfL Bochum muss in der 2. Fußball-Bundesliga plötzlich nach unten schauen. Die Ziele waren mal ganz andere. Doch vom Aufstieg ist an der Castroper Straße schon länger keine Rede mehr. Die Zahlen, die für die Blau-Weißen relevant sind, sprechen nicht gerade für eine Trendwende beim VfL.

Eine ernüchternde Zahlenreihe: VfL schaut nach unten

Enttäuschung weit und breit beim VfL: Thomas Eisfelds Blick spricht Bände. Foto: dpa

Länderspielpausen sind immer auch ein Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die fällt mit Blick auf den Fußball-Zweitligisten VfL Bochum dieser Tage mehr als ernüchternd aus. Die einstigen Hoffnungen auf den Aufstieg sind längst zerplatzt und einer Realität gewichen, mit der in dieser Form wohl niemand gerechnet hatte.

Unbefriedigende Zahlen

Beim Blick auf die Tabelle stechen Zahlen ins Auge, die keinen Bochumer zufrieden stellen. Nach 13 Spieltagen steht der VfL auf Platz 14 und hat erst 15 Punkte. Das hatten sich die Blau-Weißen ganz anders vorgestellt. Und das gilt darüber hinaus auch noch für zwei weitere Werte, die 12 und die 16. Die erste Ziffer markiert die Anzahl der erzielten Tore, die zweite steht für die Gegentreffer.

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Angesichts der bisherigen Eindrücke einer enttäuschend auftretenden Bochumer Mannschaft gewinnt auch die Zahl 40 immer stärker an Bedeutung. Diese Marke wird man erreichen müssen, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Um ein ganz böses Erwachen zu vermeiden, wird die 40-Punkte-Marke plötzlich zum Primärziel.

Seit vier Pflichtspielen torlos

Auf dem Weg dahin bekommt es der VfL am kommenden Spieltag übrigens mit einem direkten Mitkonkurrenten zu tun. Am 18. November gastiert im Ruhrstadion die SpVgg Greuther Fürth - und reiht in sich die Bochumer Zahlenreihe ein. Denn als Vorletzter stehen die Franken auf Platz 17.

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Bis dahin wird VfL-Trainer Jens Rasiejewski alles daransetzen, die Bochumer Offensive in Schwung zu bekommen. Bochum ist seit vier Pflichtspielen tor- und damit sieglos. Etwas Gutes für den VfL hat aber auch die Zahl Null. Immerhin hat das Team in den vergangenen zwei Spielen null Gegentore kassiert. Rasiejewski ist es zumindest gelungen, die Defensive zu stabilisieren. Das macht durchaus Hoffnung, dass seine Mannschaft mit einem Sieg gegen Fürth in der Tabelle klettert. Vielleicht sogar bis auf Platz elf oder zehn, womit die Zahlenreihe eine positivere Tendenz bekäme.

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