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Bezahlt für 45 Minuten ohne Mumm

GELSENKIRCHEN Mit ihrer Erkenntnis, dass man aus Schalke mindestens einen Punkt hätte mitnehmen können, lagen die VfL-Fußballer völlig richtig. Allerdings hätten sie dafür am Samstag nicht nur 45, sondern 90 Minuten konzentriert arbeiten müssen.

Bezahlt für 45 Minuten ohne Mumm

Danny Fuchs (links) hatte den Ausgleich auf dem Fuß.

Für eine erste Halbzeit, in der Bochum die Gastgeber gewähren ließ und praktisch nicht Produktives auf den Platz brachte, gab es hinterher kaum plausible Erklärungen. "Der Trainer hatte uns noch ermahnt, dass wir gegen die kopfballstarken Schalker keine hohen Bälle spielen sollen", schilderte Daniel Imhof, "und trotzdem sind nur hohe Bälle nach vorne geflogen. Außerdem haben wir den Schalkern zu viel Raum gegeben. Wir sind dann nur hinterher gelaufen."

Kollers Kabinenansprache

Außenverteidiger Matias Concha kritisierte, dass "wir uns in der ersten Halbzeit nur versteckt haben. Wir hätten mehr Courage zeigen und uns mehr anbieten müssen. Wenn du mehr läufst, ergeben sich automatisch auch mehr Chancen", so der Schwede. Die zweite Spielhälfte lieferte dann auch den Beleg dafür, allerdings brauchte es dazu in der Pause nochmals eine Ansprache von Marcel Koller. "Wir waren in der ersten Hälfte überhaupt nicht im Spiel und viel zu ängstlich", ärgerte sich der Schweizer, "im zweiten Durchgang haben meine Spieler dann gezeigt, was sie können."

Marc Pfertzel, der nach 15 Minuten für den verletzten Anthar Yahia in die Innenverteidigung wechselte, brachte es schließlich auf den Punkt: "Wir waren in der ersten Halbzeit nicht mutig genug und haben für diesen schwachen Beginn mit der Niederlage bezahlen müssen."

Defensivgerüst umgebaut

Dass das Defensivgerüst in der Mannschaft kurzfristig umgebaut werden musste, wollten die Beteiligten nicht als Entschuldigung gelten lassen. Neben dem gesperrten Kapitän Thomas Zdebel stand der erkrankte Christoph Dabrowski nur für den Notfall zur Verfügung, und dann musste nach Yahias Verletzung auch noch die Innenverteidigung umbesetzt werden. "So kurzfristig ist das bestimmt nicht einfach", meinte Danny Fuchs, der der Offensive einige Impulse gab und mit seinen Torschüssen viel Pech hatte. "Aber unser Kader hat genug Qualität, um solche Dinge kompensieren zu können."

Aufsichtsratsvorsitzender Werner Altegoer sah in den kurzfristigen Ausfällen dennoch einen Grund für die Niederlage. "Wenn auf Schlüsselpositionen plötzlich Spieler nicht zur Verfügung stehen, ist das für eine Mannschaft wie den VfL nicht so einfach aufzufangen." Deshalb dachte Altegoer auch schon mal laut über "punktuelle Verstärkungen" für den Kader nach.

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