Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Die Knappen wollen den Champions-League-Einzug feiern

Schalke gegen Gladbach

Mit einem Sieg gegen Gladbach will Schalke 04 die Champions-League-Qualifikation perfekt machen. Doch Trainer Domenico Tedesco warnt vor der Fohlen-Elf, die ebenfalls noch um internationale Plätze kämpft.

Gelsenkirchen

, 28.04.2018
Die Knappen wollen den Champions-League-Einzug feiern

Die Schalker Benjamin Stambouli (v.l.), Nabil Bentaleb, Thilo Kehrer), Leon Goretzka und Franco Di Santo wollen am Samstag den Einzug in die Champions League feiern. © imago

Es war der 10. März 2015, als der FC Schalke 04 kurz vor einer Champions-League-Sensation stand. Als Klaas-Jan Huntelaar in der 84. Minute das 4:3 für die Königsblauen bei Real Madrid erzielte, stand das Estadio Santiago Bernabéu Kopf. Für die Gastgeber gab es ein Pfeifkonzert von den eigenen Fans, obwohl sich die Königlichen dank des 2:0-Hinspielerfolgs mit Mühe und Not ins Viertelfinale der Champions League zitterten.

Ein Sieg aus drei Spielen nötig

Damals ahnte niemand, dass es für mehr als drei Jahre der letzte Auftritt der Blau-Weißen in der Königsklasse sein sollte. In der vergangenen Saison reichte es für Schalke bekanntlich noch nicht einmal für die Qualifikation zur Europa League. Platz zehn in der Bundesliga war eine herbe Enttäuschung. Doch am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) soll im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach die Rückkehr in die Champions League perfekt gemacht werden. Bei sieben Punkten Vorsprung auf Rang fünf müssen die Gastgeber nur noch einen Sieg aus den letzten drei Bundesligapartien holen.

Jetzt lesen

Die Schalker Spieler geben sich optimistisch, dass am Samstag gegen 17.20 Uhr mit ihren Fans gefeiert werden kann. Beim Abschlusstraining am Freitag herrschte bei Fährmann & Co. eine positive Stimmung. Es wurde viel gelacht und geflachst. „Im Sommer hätte uns doch niemand zugetraut, dass wir so eine geile Saison spielen würden. Klar, dass wir nun die Chance nutzen wollen, in der Champions League mitzumischen“, sagte Abwehrchef Naldo.

Die richtigen Lehren gezogen

Trainer Domenico Tedesco zeigte sich überzeugt davon, dass seine Spieler aus dem enttäuschenden 2:2 in Köln die richtigen Lehren gezogen haben. „Wir waren bei der Analyse direkt auf einer Wellenlänge. Die Spieler haben verstanden, dass meine Kritik sich ausschließlich auf die mangelnde Verwertung der Tormöglichkeiten bezog“, so der 32-Jährige. Das soll gegen Mönchengladbach ganz anders werden. Zwar haben die Gäste noch die theoretische Chance, die Europa League zu erreichen, dafür müssen sie wohl die restlichen drei Bundesligapartien gewinnen. Doch gerade auf Schalke haben sich die Borussen in der Vergangenheit schwergetan. Schalke verlor nur eines der letzten 21 Bundesliga-Heimspiele gegen Gladbach.

Jetzt lesen

Dennoch warnt Tedesco vor dem Gegner: „Mönchengladbach hat eine starke Mannschaft mit guten Individualisten. Lars Stindl ist nicht umsonst Nationalspieler. Er ist der Kopf in der Offensive.“

Burgstaller lobt Tedesco

Dagegen verfügen die Gastgeber über eine Reihe von Spielern, die in der Offensive Akzente setzen. Allen voran Guido Burgstaller, der mit zehn Treffern die Schalker Torschützenliste anführt. Der Österreicher begründet den Aufschwung in dieser Saison vor allem mit der Arbeit von Tedesco zurück. „Die Zusammenarbeit mit ihm macht allen Spaß. Er entwickelt uns weiter und hat seine eigene Spielphilosophie, der wir alle folgen“, so der Mittelstürmer.

Heute könnte Tedesco seine Arbeit in seinem ersten Schalke-Jahr mit dem Einzug in die Königsklasse krönen. Dann gibt es in der neuen Saison vielleicht auch wieder so dramatische Spiele mit Schalker Beteiligung wie am 10. März 2015 in Madrid.

So könnte Schalke spielen
Fährmann - Stambouli, Naldo, Kehrer - Caligiuri, Goretzka, McKennie, Oczipka - Di Santo - Burgstaller, Harit