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Schalke will der Saison 17/18 die Krone aufsetzen

Großes Gefühlskino in Köln garantiert

Erst der begeistert gefeierte Derbyerfolg, dann das bittere Pokal-Aus gegen Eintracht Frankfurt - Schalke 04 erlebt eine Woche voller Emotionen, die heute (18 Uhr) mit einem Spiel abgeschlossen wird, das ebenfalls für großes Gefühlskino gut ist.

GELSENKIRCHEN

, 22.04.2018
Schalke will der Saison 17/18 die Krone aufsetzen

Schalke-Trainer Domenico Tedersco sagt vor dem Spiel beim 1. FC Köln: „Es gilt jetzt, mit vier guten Spielen dieser Saison die Krone aufzusetzen.“ © dpa

Trainer Domenico Tedesco, der Architekt der positiven Schalker Entwicklung, hat aber nicht nur die Partie in Köln im Blick, sondern er sagt: „Es gilt jetzt, mit vier guten Spielen dieser Saison die Krone aufzusetzen.“

Bentaleb hat die Nase vorn

Ob Max Meyer dabei noch eine Rolle spielt, darf man mit einem Fragezeichen versehen. Weder im Derby noch im Pokal-Halbfinale durfte der abwanderungswillige Mittelfeldspieler eine Minute spielen. „Max hat gut trainiert. Aber Nabil Bentaleb hat momentan die Nase vorn, was Frische und Agilität auf dem Platz betrifft“, erläuterte Tedesco. Zudem setzt der Coach momentan nicht auf eine Doppelsechs im defensiven Mittelfeld.

Für den 22-Jährigen scheint der Abschied vom FC Schalke 04, für den er seit 2009 spielte, bitter zu werden, sollte er auch in den letzten vier Bundesliga-Partien nicht zum Einsatz kommen. Doch bei Tedesco zählt einzig und allein das Leistungsprinzip. Das erfuhr am Mittwoch auch Bastian Oczipka, der gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt nur Bankdrücker war.

Hamburg-Spiel bewusst machen

Dass Schalke bei seinem Auswärtsspiel in Hamburg restlos enttäuschte, bewertet Tedesco als warnendes Beispiel. „Das werde ich vor dem Spiel in Köln sicher noch einmal zur Sprache bringen“, so der 32-Jährige, der keine Verletzten zu beklagen hat. Breel Embolo könnte zum Kader gehören, nachdem er zuletzt wegen muskulärer Probleme zweimal zuschauen musste.

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Sportvorstand Christian Heidel wünscht sich in der Domstadt nichts mehr als eine Art Schalker „Völkerwanderung“, um die Mannschaft zu unterstützen. „Jetzt muss der Verein Größe zeigen. Ich weiß nicht, ob das machbar ist, aber jetzt müssten 20.000 Schalke-Fans nach Köln fahren“, so der 54-Jährige. S04 will Geschlossenheit demonstrieren. Heidel ging in dieser Hinsicht bereits am Mittwoch mit gutem Beispiel voran, als er erstmals nach Spielschluss mit im Kreis stand, wo sonst nur Trainer- und Funktionsteam sowie die Profis stehen.

FC Schalke 04: Fährmann - Stambouli, Naldo, Kehrer - Caligiuri, Bentaleb, Goretzka, Oczipka - Di Santo - Burgstaller, Konoplyanka