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Schalke bleibt ohne erhofften Befreiungsschlag

1:3 gegen Mainz

Es war nicht der erhoffte Befreiungsschlag: Schalke hat sein letztes Heimspiel der Saison 2010/2011 verloren. Beim 1:3 (0:0) gegen Mainz brachte Huntelaar (47.) die Schalker in Führung, ehe Mainz durch Schürrle (52.), Holtby (82.) und Noveski (85.) zum Erfolg kam.

Gelsenkirchen

von dpa

, 07.05.2011
Schalke bleibt ohne erhofften Befreiungsschlag

Sergio Escudero (r.) bedrängt den Mainzer Torschützen Lewis Holtby.

Der FSV Mainz 05 hat sich dank eines Doppelpacks in den Schlussminuten zum zweiten Mal in seiner Clubgeschichte für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Mit dem 3:1 (0:0) beim FC Schalke 04 sicherte sich das Team von Trainer Thomas Tuchel am vorletzten Bundesliga-Spieltag vorzeitig den fünften Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt.

60.309 Zuschauer in der Veltins-Arena sahen über weite Strecken eine langweilige Partie, in der kein Team den Sieg verdient hatte. Die Führung des eingewechselten Klaas-Jan Huntelaar (47.) glich André Schürrle (52.) aus, ehe Schalke-Leihgabe Lewis Holtby (81.) und Nikolce Noveski (85.) den ersten Mainzer Sieg auf Schalke doch noch perfekt machten.

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Fußball-Bundesliga: FC Schalke 04 - FSV Mainz 05

Gegen den 1. FSV Mainz 05 verabschiedete sich der FC Schalke 04 nach zwischenzeitlicher 1:0-Führung durch letztlich mit einer 1:3-Niederlage von der königsblauen Fans.
07.05.2011
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Symbolisch für das Schalker Spiel: Raul (l.) und Jefferson Farfan rennen sich über den Haufen.© Foto: dpa
Sergio Escudero (l.) bedrängt Lewis Holtby.© Foto: dpa
Raul (r.) gestikuliert, Mainz jubelt.© Foto: dpa
Für Manuel Neuer (2.v.l.) könnte es das letzte Heimspiel auf Schalke gewesen sein.© Foto: dpa
Die Entscheidung: Marcel Risse (r.) jubelt mit Nikolce Noveski über dessen Treffer zum 3:1.© Foto: dpa
Lewis Holtby erzielte das Mainzer 2:1 - in der nächsten Saison trägt er wieder das Schalker Trikot.© Foto: dpa
Enttäuschte Schalker nach Spielende.© Foto: dpa
Schlagworte Schalke 04

Der von Bayern München umworbene Nationaltorhüter Manuel Neuer, der seit 20 Jahren für den Revierclub spielt, bot in seinem womöglich letzten Heimspiel eine souveräne Leistung, wurde aber wenig geprüft. Neuer wird den Club am Ende des Saison - ein Jahr vor Vertragsende - wohl verlassen. Allerdings muss sich der Club noch mit den Bayern über die Ablösesumme einigen. Mit einigen Plakaten bedankten sich die Fans bei ihrem Liebling: „Danke für 20 Jahre auf Schalke“, stand auf einem. Aber auch kritische Töne waren zu lesen: „1000 Freunde im Stich gelassen für emotionslose Titel und oberflächliche Lackaffen?“

Drei Tage nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League bei Manchester United bedankte sich auch die Elf bei ihren Anhängern. „Saison mit Höhen und Tiefen. Aber ihr seid die Besten! Danke!“, stand auf einem Spruchband, das die Spieler vor dem Anpfiff präsentierten. Die Rheinhessen traten nach dem 3:0 gegen Frankfurt nur mit einer Veränderung an. Für Jan Kirchhoff rückte Noveski in die Abwehr. Bei Schalke spielten Joel Matip und Edu für Julian Draxler und Alexander Baumjohann.

Bei sommerlichen Temperaturen kamen alle Akteure schwer in die Gänge. Weil es beide Teams an Ideen und Engagement mangelte, blieben Torchancen lange Mangelware. Einen Schuss von Raul (10.) wehrte 05-Keeper Christian Wetklo ab. Im Gegenzug trat Florian Heller zwar ins Schalker Tor, doch Schiedsrichter Babak Rafati gab den Treffer wegen angeblichen Abseits nicht. Erst nach dem Wechsel kam mehr Schwung in die Partie. Huntelaar beendete seine 1003 Bundesliga-Minuten währende Torflaute, als er nach einer von Raúl verlängerten Farfán-Ecke den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Zuletzt hatte der Niederländer in der Liga am 13. November in Wolfsburg getroffen. Doch die Freude währte nur kurz: Schürrle gelang mit seinem 14. Saisontor nach einem tollen Pass von Holtby der verdiente Ausgleich.

Schalke versäumte es mit dem sechsten Pflichtspiel ohne Sieg, Selbstvertrauen für das DFB-Pokalfinale in zwei Wochen gegen den MSV Duisburg zu tanken. Am Ende gelang Mainz dank Holtby und Noveski der zweite Einzug nach Europa. Für die Saison 2005/2006 im UEFA-Cup hatte sich der FSV über die Fairplay-Wertung qualifiziert.

 

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