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Schalke setzt die wenigsten Spieler ein

Kleiner Kader: Königsblaue Meister in Sachen Effizienz

Gelsenkirchen In dieser Statistik ist der FC Schalke 04 sogar spitze. Kein Bundesligist hat im bisherigen Saisonverlauf weniger Spieler eingesetzt als die Königsblauen. Nur 22 Akteure liefen für die Blau-Weißen auf.

Kleiner Kader: Königsblaue Meister in Sachen Effizienz

Nur 22 Spieler setzte Schalke-Trainer Domenico Tedesco in dieser Saison bislang ein, fünf Bankdrücker hoffen noch auf Einsatzzeiten. Foto: dpa

Die 22 Spieler, die in dieser Saison für Schalke 04 aufliefen, bedeuten, dass die Königsblauen ligaweit die wenigsten Spieler einsetzen. Eine bemerkenswert geringe Zahl, wenn man bedenkt, dass die mittlerweile ausgeliehenen Coke und Fabian Reese mit eingerechnet sind, und Pablo Insua sowie Cedric Teuchert jeweils nur einen Kurzeinsatz hatten.

Gute Arbeit der medizinischen Abteilung

So gesehen hat Trainer Domenico Tedesco die Saison größtenteils nur mit 18 Spielern bestritten, was auch für die gute Arbeit der medizinischen Abteilung spricht: Es gab in dieser Saison kaum langfristige Ausfälle und schwere Verletzungen. Der 1. FC Köln setzte dagegen schon 31 Spieler ein, Borussia Dortmund brachte es auf 30.

Vertragsverlängerung mit Tedesco naht

Schalke will seinen Erfolgs-Trainer bis 2021 binden

Gelsenkirchen Die Champions League ist trotz des 2:2 in Köln so gut wie sicher, Schalkes Trainer Domenico Tedesco war dennoch angefressen wie selten. Sein Manager findet’s gut - und will Tedescos Vertrag nun vorzeitig verlängern.mehr...

Auf solch eine Anzahl konnte Schalke ohnehin nicht kommen, weil der aktuelle Kader nur aus 25 Spielern besteht. Vor der Saison hatten sich Tedesco und Sportvorstand Christian Heidel entschieden, den Kader zu verkleinern, weil Schalke wegen des zehnten Tabellenplatzes einen internationalen Wettbewerb verpasst hatte - eine nicht ganz risikofreie Strategie, die aber aufgegangen ist.

Bankdrücker hoffen auf Einsatz

Noch dürfen die fünf Schalker Bankdrücker hoffen, in dieser Saison wenigstens ein paar Minuten zum Einsatz zu kommen. Ob das klappt, dürfte auch davon abhängen, ob und wann Schalke die Qualifikation für die Königsklasse unter Dach und Fach bringt. Die Perspektiven der Bankdrücker im Überblick:

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Alexander Nübel: Schalkes Nummer zwei im Tor gilt als großes Talent und kommt regelmäßig in der U 21-Nationalmannschaft zum Einsatz. Sein Problem: Auf Schalke ist Ralf Fährmann unumstritten. Nübel scheint damit (noch) kein Problem zu haben. Im September 2017 verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis 2020. Der gebürtige Paderborner scheint die nötige Geduld mitzubringen, um auf seine Chance zu warten. Bisher kam er erst einmal in der Bundesliga zum Einsatz - für eine Minute beim 4:1-Sieg in Hoffenheim in der Saison 2015/2016.

Foto: dpa

langer
Michael Langer: Dass der Routinier als Torhüter Nummer drei in der Bundesliga noch nicht zum Einsatz kam, ist keine Überraschung. Was ihn erwartete, kannte er zur Genüge: Langer soll den Ersatzmann geben, falls den anderen Torhütern etwas passiert. So war es bisher meistens auf seinen Stationen. Langer ist vor allem im Training gefordert. Hier soll er das Niveau hochhalten und die anderen Torhüter unterstützen. Das hat sehr gut funktioniert.

Foto: imago

baba
Abdul Rahman Baba: Der Linksverteidiger brennt nach seiner schweren Kreuzbandverletzung auf sein Comeback. Er hofft in dieser Saison wenigstens noch ein bisschen Werbung in eigener Sache machen zu können. Spätestens ab der neuen Spielzeit will der Abwehrspieler richtig angreifen. Sein Leihvertrag auf Schalke läuft noch bis zum 30. Juni 2019.

Foto: dpa

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Sascha Riether: Am Saisonende könnte die Karriere des sympathischen Defensivspezialisten zu Ende gehen. Nachdem er einige Monate ohne Job war, erhielt Riether nach guten Trainingsleistungen im Oktober 2017 einen Vertrag bis zum Saisonende. Tedesco schätzt den 35-Jährigen, der als absoluter Teamplayer gilt.

Foto: dpa

tekpetey
Bernard Tekpetey: In der Winterpause entschied sich der Stürmer, der an den österreichischen Bundesligisten SCR Altach ausgeliehen war, zur vorzeitigen Rückkehr zu Schalke, um sich dort durchzusetzen. Das gelang ihm angesichts der großen Konkurrenz im Angriff bisher nicht. Und auch in der nächsten Spielzeit dürfte es für Tekpetey im Hinblick auf Einsatzzeiten nicht einfacher werden.

Foto: dpa

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Foto: dpa

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Michael Langer: Dass der Routinier als Torhüter Nummer drei in der Bundesliga noch nicht zum Einsatz kam, ist keine Überraschung. Was ihn erwartete, kannte er zur Genüge: Langer soll den Ersatzmann geben, falls den anderen Torhütern etwas passiert. So war es bisher meistens auf seinen Stationen. Langer ist vor allem im Training gefordert. Hier soll er das Niveau hochhalten und die anderen Torhüter unterstützen. Das hat sehr gut funktioniert.

Foto: imago

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Abdul Rahman Baba: Der Linksverteidiger brennt nach seiner schweren Kreuzbandverletzung auf sein Comeback. Er hofft in dieser Saison wenigstens noch ein bisschen Werbung in eigener Sache machen zu können. Spätestens ab der neuen Spielzeit will der Abwehrspieler richtig angreifen. Sein Leihvertrag auf Schalke läuft noch bis zum 30. Juni 2019.

Foto: dpa

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Sascha Riether: Am Saisonende könnte die Karriere des sympathischen Defensivspezialisten zu Ende gehen. Nachdem er einige Monate ohne Job war, erhielt Riether nach guten Trainingsleistungen im Oktober 2017 einen Vertrag bis zum Saisonende. Tedesco schätzt den 35-Jährigen, der als absoluter Teamplayer gilt.

Foto: dpa

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Bernard Tekpetey: In der Winterpause entschied sich der Stürmer, der an den österreichischen Bundesligisten SCR Altach ausgeliehen war, zur vorzeitigen Rückkehr zu Schalke, um sich dort durchzusetzen. Das gelang ihm angesichts der großen Konkurrenz im Angriff bisher nicht. Und auch in der nächsten Spielzeit dürfte es für Tekpetey im Hinblick auf Einsatzzeiten nicht einfacher werden.

Foto: dpa

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