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Architektenwettbewerb: Königsblau plant die Zukunft

„Tor auf Schalke“

Als Professor Hans-Peter Achatzi seinen ersten Termin auf Schalke hatte, brauchte er einige Zeit, bis er die Geschäftsstelle gefunden hatte. So wie ihm, ist es schon vielen Menschen ergangen. Und das will Schalke langfristig ändern.

Gelsenkirchen

von Von Frank Leszinski

, 04.06.2012
Architektenwettbewerb: Königsblau plant die Zukunft

Hans-Peter Achatzi hilft dem FC Schalke 04 bei seinen Plänen rund um das Berger Feld. Foto: Rabas / NBM

Denn so stolz der Verein darauf ist, dass Veltins-Arena, Fan-Shop, Gastronomie, Verwaltung und Service-Center rund um das Berger Feld konzentriert sind, so gibt es doch Verbesserungsbedarf. „Dass zum Beispiel unsere zweite Mannschaft und die Jugendteams woanders ihre Meisterschaftsspiele bestreiten müssen, ist uns schon lange ein Dorn im Auge“, sagte Finanzvorstand Peter Peters am Montag bei der Vorstellung von Schalkes Investitionsplänen, die langfristig angelegt sind und bei denen der Club zwischen 15 und 20 Millionen Euro in die Hand nehmen will. Wesentlicher Ideengeber ist dabei Hans-Peter Achatzi, Professor für Architektur an der Fachhochschule in Köln, der in Zusammenarbeit mit dem FC Schalke 04 den Startschuss für den Architektenwettbewerb „Tor auf Schalke“ gab. Eine Jury aus Architekten, Vertretern des Vereins und der Stadt Gelsenkirchen hat aus rund 150 Architekturbüros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 30 Bewerber herausgesucht, die sich dieser Aufgabe stellen wollen. Das Preisgericht wird aus den anonym eingerechten Entwürfen die besten acht auswählen und danach den überzeugendsten Entwurf auswählen. Rund 90000 Euro lobt Schalke für die besten drei Teilnehmer aus. In den Entwürfen sollen sich das am Sonntag verabschiedete Leitbild mit den königsblauen Kernwerten (Tradition, Fans und Erfolg) niederschlagen. Ein Entwurf für ein neues Fan- und Besuchergebäude – mit dem Titel „Tor Auf Schalke“ – hat dabei zunächst Priorität. Schalke wünscht sich eine zentrale Anlaufstelle für alle Besucher und Fans im täglichen Betrieb, die alle Angebote und Service-Einrichtungen des Vereins beinhalten. Darin sollen zentrale Anlaufstellen für Fanbetreuung, Mitgliederkontakte, Ticketing, ein Shop und Gastronomie sowie die „Schatzkammer“ (als Nachfolge des Schalke-Museums) zusammengefasst werden. Außerdem geht es um Ideen zur optimalen Einbindung in das Vereinsgelände sowie zur weiteren Entwicklung des Areals. „Wir wollen diese Pläne Schritt für Schritt langfristig umsetzen. Zunächst haben das Tor auf Schalke und ein neues Regionalligastadion Priorität“, sagt Peters. Denn in Zukunft soll jeder Besucher sofort wissen, wo er welches Angebot beim FC Schalke 04 findet.

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