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Zorc erwartet klare Struktur - Kein Kommentar zu Wolf

Favre trifft beim BVB auf alte Weggefährten

Der BVB setzt beim Umbruch auf Lucien Favre. Der Schweizer trifft im Ruhrgebiet auf alte Weggefährten. Im Hintergrund werden weitere personelle Weichen gestellt.

DORTMUND

, 23.05.2018
Zorc erwartet klare Struktur - Kein Kommentar zu Wolf

Michael Zorc (l.) sagt über Lucien Favre: „Er soll unserer Mannschaft wieder eine klare Struktur, einen klaren Plan vermitteln.“ © imago

Die vielen Vögel, die es von den Dächern gepfiffen haben, sind mittlerweile entweder heiser oder gleich an Altersschwäche gestorben. Am Dienstagvormittag gab Borussia Dortmund jedenfalls endlich offiziell bekannt, was seit Wochen ein offenes Geheimnis war: Lucien Favre übernimmt zur neuen Saison das Traineramt beim BVB.

Klaren Plan vermitteln

Damit bekommt Borussia Dortmund im zweiten Anlauf den Trainer, den Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc schon im vergangenen Sommer als Nachfolger von Thomas Tuchel verpflichten wollten, ihn aufgrund eines Vetos des OGC Nizza aber nicht verpflichten konnten. Favre hatte an der Côte d’Azur noch einen Vertrag bis 2019, die Ausstiegsklausel erlaubte einen Wechsel erst in diesem Sommer. Der BVB holte daraufhin Peter Bosz von Ajax Amsterdam - und griff rückblickend schlimmer daneben als Oliver Kahn im WM-Finale 2002 gegen Brasilien.

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Nun also Lucien Favre, der allerorts für seine Akribie, seine Detailverliebtheit und seinen fußballerischen Sachverstand gelobt wird, mitunter allerdings als kauzig, teilweise schwierig gilt. Michael Zorc umreißt die Erwartungshaltung der BVB-Verantwortlichen an den neuen Trainer im Gespräch mit dieser Redaktion wie folgt: „Lucien Favre soll unserer Mannschaft wieder eine klare Struktur, einen klaren Plan vermitteln - abgestimmt an die individuelle Qualität in unserem Kader.“

Dritte Bundesliga-Station

Die Verpflichtung Favres sei ein „wichtiger Teil des sportlichen Neustarts“ in diesem Sommer. „Er genießt bei uns hohe Wertschätzung für seine fachlichen Qualitäten." Favre selbst bezeichnet den BVB als „reizvolle Aufgabe“, die er gerne angehe. Der BVB zähle zu „den interessantesten Klubs in ganz Europa“.

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Philipp und Toljan surfen am Santa Monica Pier

22.05.2018
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Maximilian Philipp und Jeremy Toljan surfen am Santa Monica Pier.© BVB/Alexandre Simoes
Maximilian Philipp und Jeremy Toljan surfen am Santa Monica Pier.© BVB/Alexandre Simoes
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Maximilian Philipp und Jeremy Toljan surfen am Santa Monica Pier.© BVB/Alexandre Simoes

Dortmund wird die dritte Station des Schweizers im deutschen Fußball-Oberhaus sein. Von 2007 bis 2009 arbeitete Favre zunächst sehr erfolgreich bei Hertha BSC, coachte die „Alte Dame“ aus Berlin bis nach Europa, verabschiedete sich dann allerdings nach einem enttäuschenden Saisonstart 2009/2010 und Platz 18 in der Tabelle mit einer polternden Pressekonferenz aus der Hauptstadt.

Unrühmlicher Abschied aus M'gladbach

Auf Berlin folgte nach einer gut anderthalbjährigen Pause im Frühjahr 2011 Mönchengladbach, wo Favre noch immer Legendenstatus beim Großteil der Fans genießt. Er führte die Gladbacher Borussia von Platz 18 über den Umweg Relegation erst zum Klassenerhalt und anschließend bis in die Champions League.

Danach allerdings geriet auch sein Abschied aus Mönchengladbach unrühmlich. Nach fünf Niederlagen in fünf Spielen zu Beginn der Spielzeit 2015/2016 und wiederum Platz 18 in der Tabelle schmiss Favre hin. Seinen Abschied verkündete er über die Presse und stellte die Gladbacher Verantwortlichen mitten in einer Englischen Woche vor vollendete Tatsachen.

Piszczek umgeschult

In Dortmund trifft Favre ab Juli auf alte Weggefährten. Mahmoud Dahoud schaffte in Mönchengladbach unter der Regie des Schweizers den Sprung aus dem Juniorenbereich in die Bundesliga. Lukasz Piszczek wurde von Favre zu seiner Zeit bei Hertha BSC nachhaltig vom Offensivspieler zum Rechtsverteidiger umgeschult. Und Marco Reus, der in Gladbach unter Favre „am meisten gelernt“ hat, wie der Nationalspieler selbst sagt, freut sich auf einen „sensationellen Trainer“.

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Wen Favre in Dortmund sonst noch alles trainieren darf, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Michael Zorc bastelt eifrig am Umbruch. Aus Frankfurt ist zu hören, dass sich Marius Wolf, der beim frischgebackenen Pokalsieger in der vergangenen Saison zum Senkrechtstarter avancierte und den Klub im Sommer wohl für eine festgeschriebene Ablösesumme von fünf Millionen Euro verlassen darf, für den BVB entschieden haben soll. Das berichtet die Frankfurter Rundschau. Zorc wollte den vermeintlichen Wechsel des Offensivspielers gegenüber dieser Redaktion allerdings nicht bestätigen.

„Qualität vor Schnelligkeit“

Ebenfalls noch unklar ist, wer künftig zu Favres Trainerstab zählen wird. Anders als viele Kollegen gehört der Schweizer nicht zu der Sorte Trainer, die einen mehrköpfigen Vertrautenkreis hinter sich herschleppt. Man werde „den Trainerstab erst komplettieren und dann darüber sprechen“, erklärte Zorc. Dabei gelte wie eigentlich immer: „Qualität vor Schnelligkeit.“

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