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Stöger geht entspannt in die letzten drei Saisonspiele

Schmelzer-Rückkehr beim BVB offen

Mit einem Sieg in Bremen kann der BVB die Qualifikation für die Champions League schon fast perfekt machen. Trainer Peter Stöger lobt vor der Partie Marcel Schmelzer. Ob der Kapitän in den Kader zurückkehrt, ist aber offen.

DORTMUND

von Dirk Krampe

, 27.04.2018
Stöger geht entspannt in die letzten drei Saisonspiele

Peter Stöger geht gut gelaunt in die letzten drei Saisonspiele. © Guido Kirchner

Borussia Dortmund hatte Sportjournalismus-Studenten zu Gast am Freitag, und Peter Stöger stand den Nachwuchs-Journalisten vor dem offiziellen Teil der Pressekonferenz ausführlich Rede und Antwort. Stöger hatte Zeit mitgebracht - und gute Laune nach einer Trainingswoche, die getragen wurde vom 4:0 gegen Bayer Leverkusen. Dem unbestritten besten Spiel der Ära Stöger in Dortmund.

„Es war Zug drin in dieser Woche“

Der Wunsch ist groß beim Trainer aus Österreich, dass seine Mannschaft am Sonntag (18 Uhr, Weserstadion) die bisherige Saison widerlegen kann. Bislang folgte einem guten oder ordentlichen Auftritt zu oft ein nächster Tiefschlag. „Meine Hoffnung ist die, dass wir an das Spiel gegen Leverkusen anknüpfen“, so Stöger. Im Training sei zu spüren gewesen, dass dieser Sieg gegen einen direkten Konkurrenten befreiende Wirkung hatte. „Es war Zug drin in dieser Woche, aber auch Spaß!“

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Stöger hielt sich bedeckt bei der Frage, ob der Kapitän nach seinem unfreiwilligen Tribünen-Dasein am vergangenen Samstag wieder in den Kader zurückkehren wird. Marcel Schmelzer habe die Situation aber „sehr gut“ angenommen. „Die Trainingsarbeit war so, wie man sich das vorstellt, er hat sehr gut reagiert.“ Allen sei klar, dass Spieler, die auf der Tribüne sitzen, „nicht wahnsinnig gut gelaunt sind. Alles andere wäre aber ja auch fragwürdig.“ Schmelzers Chance, in den Kader zurückzukehren, sei „nicht geringer“ geworden. Ob sie größer geworden ist, sagte Stöger allerdings nicht.

Wenig sportliche Gründe für Änderungen

Nach dem 4:0 gebe es wenig sportliche Gründe, die Startelf zu verändern, vielleicht aber führen taktische Überlegungen zu einigen (wenigen) Veränderungen. Nach einer kompletten Woche im Mannschaftstraining steht auch Shinji Kagawa vor der Rückkehr und vergrößert Stögers Handlungsspielraum.

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Vor Bremen hat Dortmunds Trainer großen Respekt. Unter Florian Kohfeldt habe eine offensive Spielausrichtung Einzug gehalten. „Er macht das mit seiner Mannschaft richtig gut. Wir wissen, dass sie zu Hause richtig stark sind.“ Wenn die Partie am Sonntag angepfiffen wird, weiß der BVB schon, ob er mit einem Sieg die Qualifikation für die Champions League schon endgültig klar machen kann. Die TSG Hoffenheim dürfte dafür nicht gewinnen.

Schubladen-Denken

Stögers Mission wäre in diesem Fall erfüllt. „Das Wichtigste bleibt, die Saison so zu beenden, dass das eintritt, was wir uns vorgenommen haben“, meinte er am Freitag. Dass selbst drei gute Spiele zum Abschluss nichts an der kritischen Bewertung seines Tuns in Dortmund ändern würden, hat Stöger akzeptiert. „Manchmal ist man in einer Schublade drinnen, wo man leichter rauskommt, manchmal kommt man schwerer wieder da raus.“

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