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Trotz sportlicher Talfahrt

Watzke bestätigt: Peter Bosz bleibt Trainer des BVB

DORTMUND Borussia Dortmund hält vorerst an Trainer Peter Bosz fest. Der Niederländer steht nach dem 4:4 im Revierderby enorm unter Druck - erhält aber eine Galgenfrist. Auch mangels Alternativen.

Watzke bestätigt: Peter Bosz bleibt Trainer des BVB

Bleibt BVB-Trainer: Peter Bosz. Foto: Kirchner

Hans-Joachim Watzke erklärte auf der Mitgliederversammlung am Sonntagmittag: "Ich habe die klare Erwartung, an Dich Peter und Dein Team, dass Ihr gemeinsam mit Michael Zorc alles auf den Prüfstand stellt. Wir müssen wieder in die Erfolgsspur. Konstruktiv. Mit Ruhe und Besonnenheit. Die Champions-League-Qualifikation steht über allem."

Bosz steht nach einer Talfahrt mit nur einem Sieg aus den vergangenen zehn Pflichtspielen und sechs sieglosen Bundesliga-Partien in Serie massiv unter Druck. Der letzte Liga-Erfolg der Borussia datiert vom 30. September, damals gewann Dortmund mit 2:1 beim FC Augsburg.

Persönliche Konsequenzen ausgeschlossen

Der 54-Jährige hatte am Samstag persönliche Konsequenzen ausgeschlossen. "Wir müssen hart arbeiten, das habe ich mein ganzes Leben lang gemacht", erklärte Bosz auf der Pressekonferenz nach dem 4:4 im Revierderby. "Mich braucht niemand aufzubauen."

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In den Katakomben des Stadions absolvierte Bosz, nachdem seine Mannschaft eine 4:0-Pausenführung verspielt hatte, die obligatorischen Medientermine mit versteinerter Miene.

Gefühlte Niederlage

Die Klubführung enthielt sich nach der gefühlten Niederlage ausführlicher Kommentare. Sportdirektor Michael Zorc erklärte lediglich, er sei "fassungslos". Man müsse den zweiten Durchgang, in der die Borussia regelrecht zusammenbrach, "in Ruhe einordnen". Im Stadion gab es am Samstagabend noch eine lange Krisensitzung der BVB-Bosse.

DORTMUND Es bedurfte gar nicht der Worte von Peter Bosz. Offensichtlich litt der BVB-Trainer schwer. Das 4:4 gegen Schalke gehört - trotz des Unentschiedens auf dem Papier - zu den schlimmsten Pleiten der Dortmunder Borussen in der jüngeren Vergangenheit. Der Niederländer steht vor dem Aus.mehr...

Das Festhalten an Bosz könnte auch damit zusammenhängen, dass echte Alternativen derzeit nicht in Sicht sind. Eine Interimslösung aus dem Verein bietet sich nicht an, das "Bayern-Modell" mit einem Übergangstrainer bis zum Saisonende liegt mangels geeignetem Kandidaten nicht auf dem Tisch.

Samstag in Leverkusen

Bosz wird nun mindestens die Auswärtspartie am kommenden Samstag bei Bayer Leverkusen noch auf der BVB-Bank sitzen. Danach geht es nach Madrid.

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