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Verlässlich ist beim BVB nur die Unbeständigkeit

Ruhige Woche vor dem Revierderby

Wer auf der Suche nach einer konstanten Begleiterscheinung Ausschau hält bei Borussia Dortmund in der Saison 2017/18, der wird eine finden: Verlässlich ist bei den Schwarzgelben allein die Unbeständigkeit. Jürgen Koers kommentiert.

DORTMUND

, 08.04.2018
Verlässlich ist beim BVB nur die Unbeständigkeit

Wohin führt der Weg des BVB in der Saison 2017/18? © Kirchner/Inderlied

Wankelmut könnte der zweite Vorname der meisten Spieler sein. Mit dem 3:0 gegen den VfB Stuttgart betrieb der BVB am Sonntag ein wenig Wiedergutmachung für das beschämende 0:6-Debakel in München - und sorgte für eine ruhigere Woche vor dem Revierderby.

Dortmund muss sich neu erfinden

Ein baldiger Schluss mit den Schwankungen ist nicht zu erwarten. „Wir werden keine Galavorstellungen mehr erleben“, gab sich auch Sportdirektor Michael Zorc keinen Illusionen hin. Was zählt in den noch fünf anstehenden Partien, sind die Ergebnisse. Behält Trainer Peter Stöger seinen Schnitt von 2,07 Punkten bei, winkt der Einzug in die Champions League - und vielleicht sogar die Vizemeisterschaft.

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An der tiefgreifenden Saisonanalyse samt grundlegender Veränderungen ändert das nur bedingt etwas. Borussia Dortmund muss sich neu erfinden. Nicht mit Blick auf vergangene Erfolge, vor allem nicht beim hoch dekorierten und teuer bezahlten Personal. Sondern in die Zukunft gedacht. Werden nostalgische Werte und vergangene Glanzzeiten außer Acht gelassen, steht der halbe Kader auf dem Prüfstand.

Keiner sollte sich unantastbar wähnen

Mit Resultaten, die überraschen könnten. Stöger bevorzugte am Sonntag die Einwechslung von Jadon Sancho (18) und Sergio Gomez (17). Die Bankdrücker Mario Götze und Julian Weigl dürfen das wie Gonzalo Castro (nicht im Kader) nach ihren Darbietungen der vergangenen Wochen durchaus als direkte Rückmeldung verstehen. Keiner sollte sich unantastbar wähnen.

Fakt sei, dass vieles besser werden müsse, sagte Nuri Sahin. „Wir Spieler stehen da oben auf der Liste.“ Es gebe genug Kompetenz im Klub, die Spielzeit knallhart zu analysieren. Das unmittelbare Umfeld der Entscheider durch Matthias Sammer und Sebastian Kehl mit Fachkompetenz zu bereichern, ist ein erster Schritt. Den Kader mit mehr Mentalität auszurüsten und wieder eine Leistungskultur zu etablieren, der nächste.

Jetzt ist erstmal Derbywoche. Danach kann viel - Stichwort Konstanz - schon wieder anders aussehen.​

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