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Träume sind erlaubt

DORTMUND Nach einer mehr als erfolgreichen Hinrunde und einem 3:2 gegen Tabellenführer Emden darf man ja mal träumen: „Wenn wir in Wolfsburg bestehen“, sagt Theo Schneider, „dann sind unsere Aussichten wirklich glänzend.“

von Von Dirk Krampe

, 16.11.2007
Träume sind erlaubt

Sebastian Kehl (l.) wird in Wolfsburg weitere Spielpraxis sammeln.

Das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde aber hat es am Samstag in sich für Borussia Dortmund II – das Duell der beiden Amateurvertretungen (14 Uhr, Wolfsburg), sagt Schneider, sei ein echtes Duell auf Augenhöhe. In der Tabelle liegen satte 14 Punkte zwischen den heutigen Konkurrenten, Wolfsburg ist Letzter. Größere Aussagekraft aber misst Schneider dem nicht zu. „Wir wissen aus dem Vorjahr, wie schwer es gegen Zweitvertretungen ist“, sagt er. Nicht nur, wenn es gegen ambitionierte Klubs geht wie Bremen oder den HSV – Gladbach und Leverkusen lassen grüßen, dort erlebte der BVB seinerzeit herbe Rückschläge im letztlich erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt.

Tabelle aus Kabine verbannt

Also hat Schneider nicht explizit die Tabelle aus der Kabine verbannt, vielmehr sollen seine Spieler sie als zusätzliche Motivation verstehen. „Nach Wolfsburg haben wir zwei Heimspiele“, rechnet Schneider vor. Und mag sich gar nicht ausmalen, wo man dann zu Weihnachten stehen könnte.

Gastgeber Wolfsburg hat vor gut einer Woche den Trainer gewechselt. Und Bernd Hollerbach hat mit dem 1:1 bei RW Ahlen, als der VfL dem Sieg deutlich näher war, ein erstes kleines Erfolgserlebnis gefeiert. Im durchweg sehr jungen Kader steht mit dem Ex-Lübecker Markus Kullig nur ein erfahrener Akteur, also hat sich Hollerbach aus dem Magathschen 30er-Kader mit dem Belgier Peter van der Heyden (42 Bundesliga-Spiele), Christopher Lamprecht (24) und Cedrik Makiadi (48) drei gesichert, die die nötige Erfahrung mitbringen.

Kehl mit von der Partie

Schneider wird seinen BVB zum ersten Mal seit zwei Jahren wohl in der gleichen Formation aufbieten können. Sebastian Kehl saß gestern mit im Bus und darf entscheiden, wie lange er mitwirken will. Dortmunds Trainer setzt bei den Wölfen auf kontrollierte Offensive: „Ich will, dass wir selbst Akzente setzen.“

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