Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tinga: Ich bleibe bis 2010

UDINE Der brasilianische Fußball-Profi Tinga wird noch mindestens zwei Jahre für Borussia Dortmund spielen. Nach Informationen von RuhrNachrichten.de hat der 30-Jährige seinen Vertrag bereits verlängert und kostet den BVB nicht mehr Gehalt als bisher.

von Sascha Fligge

, 01.10.2008
Tinga: Ich bleibe bis 2010

Der Borusse Tinga steht kurz vor einer Vertragsverlängerung beim BVB.

Zwischen den Flughäfen von Dortmund und Triest liegen manchmal nicht nur knappe 90 Minuten über den Wolken, sondern auch entscheidende Nuancen in der Darstellung von Nachrichten. Am Mittwoch, um 10.20 Uhr, unmittelbar vor dem Abflug der Borussia zum UEFA-Cup-Rückspiel beim italienischen Tabellendritten Udinese, hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc unsere Frage nach dem 2009 auslaufenden Vertrag des Brasilianers Tinga noch leicht kryptisch beantwortet: „Wir haben weitgehend vereinbart, dass er bis 2010 verlängert.“

Gerade in Triest gelandet, meldete der brasilianische Ex-Nationalspieler am Gepäckband bereits Vollzug. „Ja“, sagte Tinga unserer Zeitung in gebrochenem, aber inbrünstig vorgetragenen Deutsch exklusiv: „Alles klar, ich bleibe bis 2010.“ Auch Zorc, der während des Fluges nicht den Eindruck erweckt hatte, als würde er eine Unterschrift des Mittelfeld-Wusels einholen, nickte nun zustimmend. Die längst getroffene Einigung war nur noch nicht offiziell vermeldet worden. „Nach den englischen Wochen“, kündigte der Sportdirektor zudem an, „nehmen wir die Gespräche mit Roman Weidenfeller auf“. Auch der Kontrakt des Torhüters läuft 2009 aus. Dass Dortmund zu Beginn des Jahres 2009 noch international vertreten sein wird, gilt seit dem Hinspiel gegen Udine (0:2) als unwahrscheinlich. Dem im Bundesliga-Rennen in einer der vordersten Startreihen (Platz 5) vertretenen schwarzgelben Flitzer droht auf UEFA-Cup-Asphalt schon in der ersten Schikane der Sprit auszugehen. Gebetsmühlenartig versucht Trainer Jürgen Klopp in diesen Tagen, das Selbstbewusstsein seiner Schützlinge auf ein „Wunder von Udine“ auszurichten. Er sagt dann Sätze wie „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir ein Riesenspiel machen, ist groß“ oder „Liegen wir in der zweiten Hälfte mit 1:0 vorn, werden wir mutig sein und unser Spiel ändern“.

Allerdings brachte der BVB-Scout von Udineses Sonntags-Partie gegen Siena (2:1) keine Backmischung für einen Erfolgskuchen mit. „Siena“, betont Klopp, „hat zwar keine Sterne vom Himmel gespielt, aber Udine musste zeigen, dass sich alle Spieler in guter Verfassung befinden. Bisher gibt es für diesen Klub in der laufenden Saison ehrlich gesagt nur Auf's.“ Dortmunds Diego Klimowicz hingegen muss ein „Ab“ verschmerzen. Der lange Torjäger, prädestiniert für einen Jokereinsatz, blieb mit Adduktorenschmerzen in Dortmund.  

Weidenfeller - Lee, Kovac, Subotic, Schmelzer - Kehl - Tinga, Kringe - Hajnal - Blaszczykowski, Valdez

Lesen Sie jetzt