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Stöger sieht Probleme: Mut und Entschlossenheit fehlen

BVB ist ein fragiles Gebilde

Borussia Dortmund hat einen guten Lauf bei den Ergebnissen, doch vom stilprägenden BVB-Fußball ist kaum noch etwas zu erkennen. Der Trainer übt Kritik an seiner Mannschaft. Wann sind Lösungen zu sehen? Jürgen Koers kommentiert.

DORTMUND

, 23.02.2018
Stöger sieht Probleme: Mut und Entschlossenheit fehlen

Die Ergebnisse stimmen unter Peter Stöger, der BVB ist in der Saison 17/18 aber ein fragiles Gebilde. © dpa

Ein Schönredner zu sein, das kann man Peter Stöger nicht vorwerfen. Innerhalb von vier Tagen hat er seiner Mannschaft jetzt auch öffentlich klare Ansagen gemacht. Fußballerisch ohne Linie und Lösungen, zu wenig Substanzin den Zweikämpfen, kein Männerfußball. Treffende Beschreibungen des Fußballlehrers, der trotz der Serie von acht Spielen ohne Niederlage samt Einzug ins Achtelfinale der Europa League die angebrachte Kritik äußert.

Auf den ersten Blick skurril

Ohne das Füllhorn an Spielglück der vergangenen Wochen sähe die Lage anders aus. Warum aber, diese Frage müssen Trainer und Mannschaft gemeinsam beantworten, spielt Borussia Dortmund nicht mehr wie Borussia Dortmund?

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BVB-Training in Brackel am 23. Februar

23.02.2018
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BVB-Training in Brackel am 23. Februar.© Groeger
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB
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Europa League, Zwischenrunde: Atalanta Bergamo - BVB 1:1 (1:0)

22.02.2018
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Bilder des Europa-League-Spiels zwischen Atalanta Bergamo und Borussia Dortmund.© imago/Insidefoto
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Es erscheint nicht nur auf den ersten Blick skurril, bei einem in den Ergebnissen erfolgreichen Klub die Defizite aufzuzählen. Doch Trainer und Mannschaft liefern immer wieder Vorlagen. Die mangelnde Robustheit haben auch die Vereinsverantwortlichen mehrfach angesprochen. Trotzdem lässt sich eine Mannschaft, die sich zu den Top Ten in Europa zählt, auswärts bei einem italienischen Mittelklasse-Klub oder bei verunsicherten Gladbachern den Schneid abkaufen.

Große Probleme im Spielaufbau

Die Siege in der Bundesliga seien wichtig fürs Selbstvertrauen gewesen, sagen die Spieler. Die Mehrzahl von ihnen verweigert dennoch jedes Risiko. Vor allem der Spielaufbau ist von großer Zaghaftigkeit geprägt und auch im Vorwärtsgang fehlen Mut, Entschlossenheit und Zielstrebigkeit.

Die herausragende individuelle Klasse seiner Spieler lobt der Trainer gerne, wenn er auf einzelne Akteure angesprochen wird. Weshalb die Kick-Kunst dann nicht in Spielfreude mündet, hat Stöger bislang nicht klären können.

Stilprägender Fußball ist verschütt gegangen

Borussia Dortmund ist in dieser gesamten Saison ein fragiles Gebilde. Stöger ist bereits der dritte sportlich Verantwortliche in wenigen Monaten. Viele Spieler haben oder hatten mit Verletzungen zu kämpfen. Die Krise im Herbst hat ihre Spuren hinterlassen, das Wechseltheater um Ousmane Dembele und Pierre-Emerick Aubameyang vielleicht auch, womöglich sind auch noch Nachwirkungen des Anschlags zu spüren. Das sind Erklärungsansätze - die jedoch nicht in Gänze überzeugen und vor allem nicht hinreichend erklären können, wieso der stilprägende BVB-Fußball verschütt gegangen zu sein scheint.

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Peter Stöger und die Klubbosse tun gut daran, dies mit ihrem hochbezahlten Personal zu klären und zu verbessern. Der Trainer höchstselbst hat daran sicherlich nachhaltiges Interesse. Schließlich kämpft er um einen Anschlussvertrag über den Sommer hinaus. Seine Ehrlichkeit und die Selbstkritik zeichnen ihn aus. Noch besser wäre es, wenn man bald auch Lösungen auf dem Platz sehen kann.

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