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Schneider-Elf macht die Liga verrückt

DORTMUND Phänomenal diese BVB-Talente – und noch dazu sind sie mit dem Glück im Bunde. Im letzten Punktspiel der Hinrunde in der Regionalliga Nord bezwang Borussia Dortmund II trotz aller Personalprobleme Eintracht Braunschweig mit 1:0 (0:0). Das alles entscheidende Tor erzielte Sahr Senesie (52.)

25.11.2007
Schneider-Elf macht die Liga verrückt

Kollektiver Torjubel mit dem Toschützen Sahr Senesie (M.)

Damit präsentieren die BVB-Youngster zum Ende der ersten Serie nie für möglich gehaltene 30 Punkte, die das Team auf den sechsten Tabellenplatz hievten. Eine glänzende Ausgangslage für die am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Babelsberg beginnende Rückrunde, die am Ende die Qualifikation zur neuen 3. Liga bescheren soll.

Chancen für Braunschweig

Aber von „Drittliga-Form“ zeigten sich die Borussen im Spiel gegen die Eintracht vor 1511 Zuschauern im Stadion Rote Erde zunächst meilenweit entfernt. Braunschweig, das nach wie vor dem hohen Erwartungsdruck nicht stand hält, übernahm in Dortmund das Kommando und profitierte vom mangelhaften Defensivverhalten des BVB. Ob Marcel Großkreutz oder Christian Eggert, ob Marco Rummenigge oder Denis Omerbegovic – in der Rückwärtsbewegung zeigten sie alle Schwächen.

Allein Braunschweigs Andre Schembri, den Großkreutz nicht unter Kontrolle brachte, boten sich drei Chancen vor der Pause. BVB-Trainer Theo Schneider reagierte schnell, beorderte Eggert in die Innenverteidigung, Großkreutz ins Mittelfeld. Und er wechselte zur zweiten Hälfte Mehmet Boztepe ein, um dem „Zitterspiel“ Einhalt zu gebieten – der entscheidende Schachzug.

„Etwas glücklich“

Denn Boztepe war es wenig später, der einen langen Ball von Uwe Hünemeier aufnahm, über Braunschweigs Henn zu Senesie lupfte, der zum 1:0 (52./sein sechstes Saisontor) für den BVB einschoss. Dieses Zusammenspiel war der Lohn für die tadellose Leistung von Hünemeier und Senesie, die sich in der Dortmunder Mannschaft die Bestnoten verdienten.

Mit dem 1:0 als Rückhalt spielten die Borussen, die die zuletzt eingesetzten Kehl, Amedick, Njambe (alle bei den Profis) und die verletzten Ricken und Akgün ersetzen mussten, selbstbewusster und konstruktiver, ohne allerdings die Niedersachsen kontrollieren zu können. Bis zum Schluss, als die Eintracht in den letzten Minuten noch einmal gefährlich im Strafraum auftauchte, durften sich die Borussen nicht in Sicherheit wiegen. „Der Sieg war etwas glücklich. Aber das gehört dazu. Wir haben 30 Punkte. Das ist mehr als erhofft“, sagte Trainer Theo Schneider.

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