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Nichts zu verlieren gegen die Bayern? Von wegen!

DORTMUND Es ist eine der Lieblingsplattitüden, wenn der Rekordmeister zu Gast ist: „Wir haben gegen die Bayern nichts zu verlieren.“ Thomas Doll mag diesen Satz nicht. „Ich kann das nicht hören, es geht um drei Punkte“, sagt Borussias Trainer vor dem Gastspiel der Münchener am Sonntag (17 Uhr).

Nichts zu verlieren gegen die Bayern? Von wegen!

Wann jubelt er endlich wieder? Alexander Frei.

Immer deutlicher wird, dass Doll mit den Leistungen seiner Schützlinge gegen Bochum und Leverkusen überhaupt nicht einverstanden war. „Wir müssen die vier Punkte mal ausblenden. Das hätte auch leicht ganz anders laufen können.“ Stimmt, in beiden Begegnungen war Dortmund das Glück hold. „Der Aufbau hat mir schon nicht gefallen, ständig lange Bälle – sowas üben wir im Training garantiert nicht.“

Gestern und vorgestern hatte Doll in seinen Einheiten immerhin eine fast vollzählige Truppe um sich geschart. „Wir haben Zehn gegen Zehn gespielt, das gab‘s ja schon lange nicht mehr.“ Freie Auswahl fürs Bayern-Spiel? Nicht ganz. Denn Alexander Frei, der Bayern-Schreck aus dem Januar (3:2, zwei Treffer des Schweizers), ist noch längst nicht bei 100 Prozent.

Wörns ist wieder da

Alternativen hat Doll dafür in der oft kritisierten Innenverteidigung. Überraschend, dass gerade Robert Kovac, der nach miserablem Saisonstart schon zum Bankdrücker mutierte, sich dank eines schwer verkennbaren Aufwärtstrends in den letzten Wochen seines Platzes sicher sein kann. „Am Anfang hat man ihm die mangelnde Spielpraxis angemerkt“, sagt Doll.

Die zweite Planstelle wird wohl wieder an Christian Wörns gehen. Der Kapitän verdrängt nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre dann Markus Brzenska.

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