Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Fit ins Trainingslager

Interne Verstärkung: Lukasz Piszczek zurück beim BVB

Dortmund Lukasz Piszczek fehlte Borussia Dortmund seit Oktober. Jetzt kehrt er im Trainingslager in Marbella fit zurück. Die Krise bei Schwarzgelb im Herbst lag auch im Ausfall des 32-jährigen Außenverteidigers begründet, wie die Statistiken belegen.

Interne Verstärkung: Lukasz Piszczek zurück beim BVB

Einfach gut: Lukasz Piszczek soll sich nach seiner Verletzungspause mit dem BVB im Trainingslager in Marbella wieder in Form bringen. Foto: Guido Kirchner

Regnerisches Schlesien anstelle eines sonnigen Scheichtums: Lukasz Piszczek (32) hat den Heimaturlaub der bei seinen Kollegen beliebten Flucht in den Süden vorgezogen und über Weihnachten im polnischen Zabrze mit einem Fitnesstrainer an seiner Konstitution gearbeitet. Borussia Dortmunds Rechtsverteidiger ist halt ein solider Typ. Sportlich hängt sein Klub viel mehr von ihm ab, als es auf den ersten Blick scheint.

Piszczek am längsten ungeschlagen

Der Daten-Dienstleister Opta überraschte jetzt mit einer Statistik über die Bundesliga-Spieler, die am längsten ungeschlagen sind. Auf Platz 1: Lukasz Piszczek. Seine letzten 20 Partien hat er nicht verloren. Oder anders herum: Als „Piszczu“ wegen seiner Außenbandverletzung aus dem Länderspiel der Polen gegen Montenegro am 8. Oktober ausfiel, bekam der BVB große Probleme. Augenfällig auf der rechten Abwehrseite, aber auch generell in seiner Statik. Einen verlässlichen und erfahrenen Verteidiger wie Piszczek (279 Spiele für den BVB, 50 für Polen) hätten sich die damaligen Trainer gewünscht.

Dortmund 19 Grad Celsius und neun Sonnenstunden pro Tag erwarten Borussia Dortmund am Mittwoch in Marbella. Dort zieht der BVB vom 3. bis zum 9. Januar sein Winter-Trainingslager durch. Die wichtigsten Fragen und Antworten vor dem Wiedereinstieg nach der kurzen Winterpause.mehr...


„So komisch das auch klingt, aber es ging bergab, nachdem er sich verletzte“, sagte der damalige Co-Trainer Hendrie Krüzen. „Er hat die Spieler mitgenommen, war enthusiastisch, aber fiel dann aus.“ Bis zur Malaise des Polen dominierte der BVB die Bundesliga (7 Spiele, 19 Punkte, 21:2 Tore, Platz 1), danach ging es steil abwärts (10 Spiele, 9 Punkte, 18:22 Tore, Platz 16).

„Ein absolut stabilisierender Faktor“

Die zwischenzeitliche Talfahrt liegt sicher nicht ausschließlich im Ausfall des Polen begründet, aber zu gewissen Teilen schon. „Im Fall von Lukasz Piszczek sieht, da er nicht spielen kann, wirklich jeder, welchen Wert er für uns hat. Er ist ein absolut stabilisierender Faktor in unserer Mannschaft“, betonte Sportdirektor Michael Zorc im Herbst. Nicht nur ihn wird es freuen, den Dauer(b)renner im Trainingslager in Marbella, wohin der BVB am heutigen Mittwoch aufbricht, wieder auf dem Platz zu sehen.

Piszczek wurde besonders vermisst, weil den Borussen in der Hinrunde phasenweise auch noch Marcel Schmelzer, Raphael Guerreiro und Erik Durm auf der Außenverteidiger-Position fehlten. Mehr als ein Dutzend verschiedene schwarzgelbe Abwehrformationen mit zehn verschiedenen Verteidigern standen auf dem Rasen. An die guten Bewertungen des Polen (Notenschnitt 3,14) kommt bis jetzt kein anderer heran.

Vereinskollegen weit entfernt

Auch in der Rangliste des Kicker-Sportmagazins landete Piszczek bei den defensiven Außen folgerichtig hinter Joshua Kimmich (FC Bayern) und Top-Vorlagengeber Philipp Max (FC Augsburg) weit vorne, genauer gesagt auf Platz drei. Seine Vereinskollegen aus der Innenverteidigung sind von diesen Rängen meilenweit entfernt. Lediglich Sokratis ist gelistet, und das nur an Position 27 - und beispielsweise hinter den Sommer-Abgängen Sven Bender und Matthias Ginter -, weil sich der Grieche eine Hinserie mit vielen Nachlässigkeiten gestattete.

Wintervorbereitung startet am 3. Januar

Training in Dubai: BVB hofft auf schnelles Reus-Comeback

DORTMUND Mit Peter Stöger will der BVB im Jahr 2018 durchstarten. Die Wintervorbereitung ist kurz wie nie, daher setzen die Schwarzgelben vor allem auf die Rückkehr lange verletzter Leistungsträger - allen voran Marco Reus.mehr...

Von seinem Leistungspotenzial allerdings scheint er am ehesten in der Lage zu sein, die Defizite bei der inneren Sicherheit (Tempo, Stellungsspiel, Zweikämpfe) zu beheben. Die erhoffte Verstärkung durch den 22-jährigen Schweizer Manuel Akanji vom FC Basel (wir berichteten) lässt auf sich warten. Die Eidgenossen pokern hoch, sie wissen um das gut gefüllte Portemonnaie der Bittsteller aus Dortmund. Mit im Gepäck auf dem Weg an die Costa del Sol steckt so neben der Hoffnung auf interne Verstärkung durch Rückkehrer auch die Unsicherheit, wie sich der Kader noch verändert bis Ende Januar. Immerhin: In Andalusien strahlt auch für Piszczek die Sonne.

DORTMUND Ein turbulentes Jahr liegt hinter Borussia Dortmund. Drei Trainer, ein Pokalsieg und ungewohnt viel Unruhe prägen die zurückliegenden zwölf Monate. Allen im Gedächtnis bleibt den Bombenanschlag auf die Dortmunder Profis am 11. April. In der 75. Ausgabe des BVB-Podcasts blicken wir zurück.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

DORTMUND BVB-Trainer Peter Stöger geht gelassen mit dem Wirbel um Pierre-Emerick Aubameyang um - und für drei junge Wilde in seinem Kader ist er voll des Lobes.mehr...

DORTMUND Mit Pierre-Emerick Aubameyang startet der BVB in die Vorbereitung auf das Freiburg-Spiel. Der abwanderungswillige Gabuner ist mit Elan bei der Sache. Fortschritte macht der verletzte Raphael Guerreiro.mehr...

Petition mit 40.000 Unterstützern

Fan fordert Mehrwegbecher im Stadion - BVB dagegen

DORTMUND Ein junger Fußballfan aus Bayern hat eine Petition gestartet: Er möchte den BVB dazu bewegen, im Signal Iduna Park nicht länger Einwegbecher anzubieten. 40.000 Menschen unterstützen das. Der BVB sieht das anders. Auch aus ökologischen Gründen.mehr...