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Einzelkritik: BVB spielt gegen Salzburg nur Brause

Batshuayi befindet sich im Formtief

Im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Salzburg enttäuscht der BVB auf der ganzen Linie. Fünf Spieler kassieren die Note 5. Die Borussen in der Einzelkritik.

DORTMUND

, 08.03.2018
Einzelkritik: BVB spielt gegen Salzburg nur Brause

Befindet sich im Formtief: BVB-Stürmer Michy Batshuayi. © Kirchner/Inderlied

Von der Brause, die Salzburgs Mutterkonzern produziert, sollen ja laut Werbung manche Menschen Flügel bekommen. Borussia Dortmund hat wohl keine Gastgeschenke in Dosenform angenommen, der BVB schlummerte am Donnerstagabend selig vor sich hin, bis es 0:2 stand (56.). Mehr als ein Trost-Treffer gelang nach dem Aufwachen nicht.


Roman Bürki: Der Keeper eilte blitzschnell aus dem Kasten und zur Gefahrenstelle, als Hee-Chan Hwang frei vor ihm auftauchte (40.). Auch Ömer Topraks schlafmützigen Rückpass entschärfte er sicher (42.). Beim Strafstoß zum 0:1 verlud ihn Valon Berisha (48.). Note: 3,0


Gonzalo Castro: Rechtsverteidiger Castro - da kam den BVB-Fans sofort die Partie bei Odds BK im Sommer 2016 in den Sinn. Da erwischte "Gonzo" einen rabenschwarzen Tag. Der Donnerstagabend verlief ähnlich schlimm. Seine vermeintliche Spielstärke konnte der 30-Jährige nicht einbringen. Zu viele Pässe landeten beim Gegner, zu viel Platz ließ er den Gegenspielern. Note: 5,0


Sokratis:
Mit allen Mitteln hinderte er Hee-Chan Hwang am Kopfball (27.), das ging nochmal gut. Oft einen Schritt zu spät, als die Salzburger ungehindert kombinieren durften. Gegen die insgesamt doch begrenzt offensivstarken Österreicher nicht souverän genug. Muss freistehend aufs Tor köpfen (80.). Note: 4,0


Ömer Toprak: Meist sicher und abgeklärt, manchmal unkonzentriert wie beim Rückpass auf Bürki (42.), gedanklich schon beim Pausentee und im Glück, als er Hwangs Schuss noch so ablenkte, dass der Ball nur gegen den Außenpfosten klatschte (45.). Schwer gelobt nach den vergangenen Spielen, aber dämlich der Zweikampf und das Foul vor dem Elfmeter (48.). Note: 5,0


Marcel Schmelzer: Mit einem starken Tackling gegen Stefan Lainer (10.). Retter in höchster Not, als er den Kopfball von Munas Dabbur vor der Linie ins Aus beförderte (40.). Engagiert ja, aber im Vorwärtsgang kein entscheidender Faktor. Wurde vor dem 0:2 gefoult, seine Proteste bei den Unparteiischen blieben ohne Effekt. Note: 3,5

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Julian Weigl: Sein erstes Zuspiel nach wenigen Sekunden landete unbedrängt im Seitenaus. Symptomatisch für seine Form, auch gegen die Österreicher spielte der Sechser schwach. Er vermied zu viele Duelle, verlangsamte das Spiel und erlaubte sich Tatenlosigkeit wie vor dem 0:2 (56.). Note: 5,0


Mahmoud Dahoud: Er war noch am ehesten verdächtig, ein Energiegetränk zu sich genommen zu haben. Der Deutsch-Syrer war in den Zwischenräumen präsent, der gesuchte Verbindungsspieler - und traf dann mit großer Wahrscheinlichkeit die falschen Entscheidungen. Note: 4,0


Marco Reus: Sonderbewacher Xaver Schlager, vom zentralen Mittelfeld nach hinten links beordert, setzte ihm ordentlich zu. Nach 25 Minuten wechselte Reus auf die linke Seite. Lange blieb er blass, dann leitete er den Anschlusstreffer ein (63.). Note: 4,5

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Mario Götze: Ein sehr diskreter Auftritt des Spielmachers. Gefällig am Ball, aber Tiefe im Passspiel oder Torgefahr gingen ihm völlig ab. Taurin war da nicht im Körper. Er bekommt keine Stabilität in seine Form, seine Qualitäten bleiben zu oft verborgen. Folgerichtig nach einer Stunde raus. Note: 5,0


Andre Schürrle: Mit einigen Balleroberungen und einem Volleyschuss (6.) machte er positiv auf sich aufmerksam, mit missglückten Zuspielen fiel er negativ auf. Sein Wille ermöglichte das 1:2, als der den Ball irgendwie über die Linie drückte (62.). Note: 3,0

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Michy Batshuayi: So stark er in Dortmund begonnen hat, so schnell hat er nachgelassen. Selten ins Spiel eingebunden und eine Stunde lang ohne relevante Szene. Nach eineinhalb Jahren mit Teilzeit-Einsätzen beim FC Chelsea merklich platt. Note: 5,0

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