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Eine Chance für Nöthe

DORTMUND Als sei die Not nicht schon groß genug beim BVB – jetzt gehen Trainer Thomas Doll vor dem Gastspiel des VfL Bochum auch noch die Stürmer aus.

Ursprünglich war der BVB mit sechs potenziellen Angreifern in die Saison gestartet. Ebi Smolarek wechselte noch im August zu Racing Santander, Alexander Frei erlitt auf dem Weg zum Comeback immer wieder Rückschläge in Form von Muskelfaserrissen.

Die gleiche Verletzung holte sich im HSV-Spiel vor zehn Tagen auch Mladen Petric, dessen Rückkehr ins Team heute geplatzt ist. Da sich beim Testspiel in Warschau nun auch noch Nelson Valdez an der Schulter verletzt hat und der zuletzt schwer enttäuschende Giovanni Federico aktuell die einzige Option fürs offensive Mittelfeld ist, gerät Doll in personeller Hinsicht mehr und mehr in die Bredouille.

Diego Klimowicz bleibt – sofern Petric oder Valdez keine Wunderheilung genießen – einziger nomineller Stürmer des Profikaders. Ihm zur Seite könnte Doll dann Christopher Nöthe stellen. Der 19-Jährige machte in den letzten Wochen auf schnellem Wege mächtig Boden gut. Zu Saisonbeginn war er noch Ersatzspieler in der Regionalliga-Mannschaft unter Theo Schneider. Durch gutes Training und seine Coolness vor dem Tor hat er sich nicht nur in der Reserve in den Vordergrund gespielt, sondern stand nun schon einige Male im Profikader.

Doppelpack in Polen

In Karlsruhe gab Nöthe sein Bundesliga-Debüt, durfte 15 Minuten lang mitwirken. Am Dienstag in Warschau dann sein nächstes Ausrufezeichen: Doppelpack gegen die Polen. Damit bewahrte er den BVB vor einer Blamage. Eigentlich genügend Bewerbungsschreiben, die Nöthe in Richtung seines Coaches abgesandt hat. Nun liegt es bei Doll, ob er den Youngster aus Castrop-Rauxel ins kalte Wasser wirft. Dessen Amateur-Trainer Theo Schneider traut es ihm jedenfalls zu. „Er ist auf einem guten Weg. Versuchen kann man es.“

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