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Die Schlaglichter der Hinrunde von Borussia Dortmund

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1. Der Rekord-Start: 19 Punkte aus sieben Spielen, eine Tordifferenz von 21:2 und teils berauschender Fußball mit einem Tempo und einer Aggressivität, die der Konkurrenz das Fürchten lehrt. So beginnt die Spielzeit in der Bundesliga unter Borussia Dortmunds neuem Trainer Peter Bosz. Der BVB setzt Maßstäbe, erdrückt die Gegner mit offensivem Pressing und feiert zuhause Torfestivals beim 5:0 gegen Köln und beim 6:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Nach dem (eher glücklichen) 2:1 in Augsburg Ende September singen die Fans bereits vom kommenden Deutschen Meister BVB.
1. Der Rekord-Start: 19 Punkte aus sieben Spielen, eine Tordifferenz von 21:2 und teils berauschender Fußball mit einem Tempo und einer Aggressivität, die der Konkurrenz das Fürchten lehrt. So beginnt die Spielzeit in der Bundesliga unter Borussia Dortmunds neuem Trainer Peter Bosz. Der BVB setzt Maßstäbe, erdrückt die Gegner mit offensivem Pressing und feiert zuhause Torfestivals beim 5:0 gegen Köln und beim 6:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Nach dem (eher glücklichen) 2:1 in Augsburg Ende September singen die Fans bereits vom kommenden Deutschen Meister BVB.

Foto: dpa

2. Die Real-Ernüchterung: Ja, sie sind der Titelverteidiger in diesem Wettbewerb. Doch wie oft hat Borussia Dortmund Real Madrid im eigenen Stadion schon vor große Probleme gestellt. Der erste Heimauftritt in der Königsklasse aber sorgt für eine erste Ernüchterung. Wie schon beim 1:3 in London gegen Tottenham bekommt der BVB seine Grenzen aufgezeigt – und steht nach dem 1:3 schon mit dem Rücken zur Wand. Erste Zweifel am neuen System kommen auf. Nach der Niederlage gegen die Königlichen geht es bergab. Das glückliche 2:1 in Augsburg wenige Tage später ist der letzte Sieg für lange Zeit.
2. Die Real-Ernüchterung: Ja, sie sind der Titelverteidiger in diesem Wettbewerb. Doch wie oft hat Borussia Dortmund Real Madrid im eigenen Stadion schon vor große Probleme gestellt. Der erste Heimauftritt in der Königsklasse aber sorgt für eine erste Ernüchterung. Wie schon beim 1:3 in London gegen Tottenham bekommt der BVB seine Grenzen aufgezeigt – und steht nach dem 1:3 schon mit dem Rücken zur Wand. Erste Zweifel am neuen System kommen auf. Nach der Niederlage gegen die Königlichen geht es bergab. Das glückliche 2:1 in Augsburg wenige Tage später ist der letzte Sieg für lange Zeit.

Foto: dpa

3. Die Nikosia-Blamage: Die Champions-League-Saison 2017/2018 mutiert für den BVB zum Albtraum, obwohl das Minimalziel Europa League am Ende erreicht wird. Sportliche Tiefpunkte sind die zwei Unentschieden gegen den zyprischen Fußballzwerg Apoel Nikosia am dritten und vierten Spieltag der Gruppenphase. Die Auftritte nagen am Selbstverständnis des BVB. „In dieser Gruppe zwei Punkte zu holen, indem ich zweimal 1:1 gegen Nikosia spiele, das ist schlicht und ergreifend nicht zu ertragen“, wird BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am 26. November auf der Mitgliederversammlung sagen.
3. Die Nikosia-Blamage: Die Champions-League-Saison 2017/2018 mutiert für den BVB zum Albtraum, obwohl das Minimalziel Europa League am Ende erreicht wird. Sportliche Tiefpunkte sind die zwei Unentschieden gegen den zyprischen Fußballzwerg Apoel Nikosia am dritten und vierten Spieltag der Gruppenphase. Die Auftritte nagen am Selbstverständnis des BVB. „In dieser Gruppe zwei Punkte zu holen, indem ich zweimal 1:1 gegen Nikosia spiele, das ist schlicht und ergreifend nicht zu ertragen“, wird BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am 26. November auf der Mitgliederversammlung sagen.

Foto: imago

4. Das Jahrhundert-Derby: Borussia Dortmund steckt tief in der Krise, als die Schwarzgelben am 25. November ausgerechnet im Derby gegen den FC Schalke 04 die vielleicht beste erste Spielhälfte dieser Saison auf den Rasen zaubern. Tor, Tor, Tor, Tor – die zuvor zaghaften Borussen schlagen gegen den Erzrivalen gnadenlos zu. Doch die 4:0-Führung zur Pause reicht nicht. Mit zitternden Füßen und verängstigten Köpfen ermöglicht der BVB den Königsblauen das Wahnsinns-Comeback. In der Nachspielzeit gleicht Naldo für Schalke aus. Ein Spiel, das die ganze Bandbreite der BVB-Saison widerspiegelt.
4. Das Jahrhundert-Derby: Borussia Dortmund steckt tief in der Krise, als die Schwarzgelben am 25. November ausgerechnet im Derby gegen den FC Schalke 04 die vielleicht beste erste Spielhälfte dieser Saison auf den Rasen zaubern. Tor, Tor, Tor, Tor – die zuvor zaghaften Borussen schlagen gegen den Erzrivalen gnadenlos zu. Doch die 4:0-Führung zur Pause reicht nicht. Mit zitternden Füßen und verängstigten Köpfen ermöglicht der BVB den Königsblauen das Wahnsinns-Comeback. In der Nachspielzeit gleicht Naldo für Schalke aus. Ein Spiel, das die ganze Bandbreite der BVB-Saison widerspiegelt.

Foto: dpa

5. Das Bosz-Aus: Das 1:2 gegen Werder Bremen am 9. Dezember ist eine Niederlage zu viel für Peter Bosz. Nach nur 161 Tagen ist für den Niederländer Schluss beim BVB. Deutlich schwerer als das erneut schlechte Ergebnis wiegt die fußballerische Bankrotterklärung der Schwarzgelben an diesem Nachmittag. Kapitän Marcel Schmelzer bricht nach dem Spiel mit der Mannschaft und spricht von einer „Frechheit“. Noch am Abend ziehen die BVB-Bosse die Reißleine und beschließen den Trainerwechsel. Die oft zitierte „Wende“, der „Turnaround“ mit Peter Bosz, ist ausgeblieben.
5. Das Bosz-Aus: Das 1:2 gegen Werder Bremen am 9. Dezember ist eine Niederlage zu viel für Peter Bosz. Nach nur 161 Tagen ist für den Niederländer Schluss beim BVB. Deutlich schwerer als das erneut schlechte Ergebnis wiegt die fußballerische Bankrotterklärung der Schwarzgelben an diesem Nachmittag. Kapitän Marcel Schmelzer bricht nach dem Spiel mit der Mannschaft und spricht von einer „Frechheit“. Noch am Abend ziehen die BVB-Bosse die Reißleine und beschließen den Trainerwechsel. Die oft zitierte „Wende“, der „Turnaround“ mit Peter Bosz, ist ausgeblieben.

Foto: imago

6. Der Stöger-Effekt: Der neue Trainer kommt mit einem herzlichen „Mahlzeit!“: Peter Stöger ersetzt Peter Bosz, damit überrascht Borussia Dortmund nach der 1:2-Pleite gegen Werder Bremen. Stöger, gerade entlassen in Köln nach einer beispiellosen Negativserie von 14 Bundesliga-Spielen ohne Sieg, muss die Mannschaft in nur 48 Stunde auf die Partie in Mainz vorbereiten. Er ändert nur Kleinigkeiten, aber mit großer Wirkung. Dortmund steht tiefer und siegt 2:0. Und der BVB schlägt – mit Dusel – auch noch 1899 Hoffenheim. Mit Stöger kehrt das Glück zurück zur Borussia.
6. Der Stöger-Effekt: Der neue Trainer kommt mit einem herzlichen „Mahlzeit!“: Peter Stöger ersetzt Peter Bosz, damit überrascht Borussia Dortmund nach der 1:2-Pleite gegen Werder Bremen. Stöger, gerade entlassen in Köln nach einer beispiellosen Negativserie von 14 Bundesliga-Spielen ohne Sieg, muss die Mannschaft in nur 48 Stunde auf die Partie in Mainz vorbereiten. Er ändert nur Kleinigkeiten, aber mit großer Wirkung. Dortmund steht tiefer und siegt 2:0. Und der BVB schlägt – mit Dusel – auch noch 1899 Hoffenheim. Mit Stöger kehrt das Glück zurück zur Borussia.

Foto: dpa

7. Das Pokal-Aus: Das Ende dieser ersten Saisonhälfte hat es in sich: Borussia Dortmund verliert das Pokal-Achtelfinale in München mit 1:2 und verpasst erstmals seit 2013 das Pokal-Endspiel in Berlin im Mai. 45 Minuten lang wird der BVB vorgeführt, die Bayern spielen Katz und Maus mit einem wehr- und hilflosen Gegner. Als der Rekordmeister zur Pause mit 2:0 führt, droht der Borussia ein Debakel. Doch so möchten sich die Borussen nicht in die Winterpause verabschieden. Auch weil den Bayern die Kräfte schwinden, ist es nach Yarmolenkos 1:2 ein offenes Spiel. Zu mehr reicht es nicht.
7. Das Pokal-Aus: Das Ende dieser ersten Saisonhälfte hat es in sich: Borussia Dortmund verliert das Pokal-Achtelfinale in München mit 1:2 und verpasst erstmals seit 2013 das Pokal-Endspiel in Berlin im Mai. 45 Minuten lang wird der BVB vorgeführt, die Bayern spielen Katz und Maus mit einem wehr- und hilflosen Gegner. Als der Rekordmeister zur Pause mit 2:0 führt, droht der Borussia ein Debakel. Doch so möchten sich die Borussen nicht in die Winterpause verabschieden. Auch weil den Bayern die Kräfte schwinden, ist es nach Yarmolenkos 1:2 ein offenes Spiel. Zu mehr reicht es nicht.

Foto: dpa

1. Der Rekord-Start: 19 Punkte aus sieben Spielen, eine Tordifferenz von 21:2 und teils berauschender Fußball mit einem Tempo und einer Aggressivität, die der Konkurrenz das Fürchten lehrt. So beginnt die Spielzeit in der Bundesliga unter Borussia Dortmunds neuem Trainer Peter Bosz. Der BVB setzt Maßstäbe, erdrückt die Gegner mit offensivem Pressing und feiert zuhause Torfestivals beim 5:0 gegen Köln und beim 6:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Nach dem (eher glücklichen) 2:1 in Augsburg Ende September singen die Fans bereits vom kommenden Deutschen Meister BVB.
2. Die Real-Ernüchterung: Ja, sie sind der Titelverteidiger in diesem Wettbewerb. Doch wie oft hat Borussia Dortmund Real Madrid im eigenen Stadion schon vor große Probleme gestellt. Der erste Heimauftritt in der Königsklasse aber sorgt für eine erste Ernüchterung. Wie schon beim 1:3 in London gegen Tottenham bekommt der BVB seine Grenzen aufgezeigt – und steht nach dem 1:3 schon mit dem Rücken zur Wand. Erste Zweifel am neuen System kommen auf. Nach der Niederlage gegen die Königlichen geht es bergab. Das glückliche 2:1 in Augsburg wenige Tage später ist der letzte Sieg für lange Zeit.
3. Die Nikosia-Blamage: Die Champions-League-Saison 2017/2018 mutiert für den BVB zum Albtraum, obwohl das Minimalziel Europa League am Ende erreicht wird. Sportliche Tiefpunkte sind die zwei Unentschieden gegen den zyprischen Fußballzwerg Apoel Nikosia am dritten und vierten Spieltag der Gruppenphase. Die Auftritte nagen am Selbstverständnis des BVB. „In dieser Gruppe zwei Punkte zu holen, indem ich zweimal 1:1 gegen Nikosia spiele, das ist schlicht und ergreifend nicht zu ertragen“, wird BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am 26. November auf der Mitgliederversammlung sagen.
4. Das Jahrhundert-Derby: Borussia Dortmund steckt tief in der Krise, als die Schwarzgelben am 25. November ausgerechnet im Derby gegen den FC Schalke 04 die vielleicht beste erste Spielhälfte dieser Saison auf den Rasen zaubern. Tor, Tor, Tor, Tor – die zuvor zaghaften Borussen schlagen gegen den Erzrivalen gnadenlos zu. Doch die 4:0-Führung zur Pause reicht nicht. Mit zitternden Füßen und verängstigten Köpfen ermöglicht der BVB den Königsblauen das Wahnsinns-Comeback. In der Nachspielzeit gleicht Naldo für Schalke aus. Ein Spiel, das die ganze Bandbreite der BVB-Saison widerspiegelt.
5. Das Bosz-Aus: Das 1:2 gegen Werder Bremen am 9. Dezember ist eine Niederlage zu viel für Peter Bosz. Nach nur 161 Tagen ist für den Niederländer Schluss beim BVB. Deutlich schwerer als das erneut schlechte Ergebnis wiegt die fußballerische Bankrotterklärung der Schwarzgelben an diesem Nachmittag. Kapitän Marcel Schmelzer bricht nach dem Spiel mit der Mannschaft und spricht von einer „Frechheit“. Noch am Abend ziehen die BVB-Bosse die Reißleine und beschließen den Trainerwechsel. Die oft zitierte „Wende“, der „Turnaround“ mit Peter Bosz, ist ausgeblieben.
6. Der Stöger-Effekt: Der neue Trainer kommt mit einem herzlichen „Mahlzeit!“: Peter Stöger ersetzt Peter Bosz, damit überrascht Borussia Dortmund nach der 1:2-Pleite gegen Werder Bremen. Stöger, gerade entlassen in Köln nach einer beispiellosen Negativserie von 14 Bundesliga-Spielen ohne Sieg, muss die Mannschaft in nur 48 Stunde auf die Partie in Mainz vorbereiten. Er ändert nur Kleinigkeiten, aber mit großer Wirkung. Dortmund steht tiefer und siegt 2:0. Und der BVB schlägt – mit Dusel – auch noch 1899 Hoffenheim. Mit Stöger kehrt das Glück zurück zur Borussia.
7. Das Pokal-Aus: Das Ende dieser ersten Saisonhälfte hat es in sich: Borussia Dortmund verliert das Pokal-Achtelfinale in München mit 1:2 und verpasst erstmals seit 2013 das Pokal-Endspiel in Berlin im Mai. 45 Minuten lang wird der BVB vorgeführt, die Bayern spielen Katz und Maus mit einem wehr- und hilflosen Gegner. Als der Rekordmeister zur Pause mit 2:0 führt, droht der Borussia ein Debakel. Doch so möchten sich die Borussen nicht in die Winterpause verabschieden. Auch weil den Bayern die Kräfte schwinden, ist es nach Yarmolenkos 1:2 ein offenes Spiel. Zu mehr reicht es nicht.