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Wintertrainingslager

Der BVB will seinen Kader verkleinern und verbessern

Dortmund 19 Grad Celsius und neun Sonnenstunden pro Tag erwarten Borussia Dortmund am Mittwoch in Marbella. Dort zieht der BVB vom 3. bis zum 9. Januar sein Winter-Trainingslager durch. Die wichtigsten Fragen und Antworten vor dem Wiedereinstieg nach der kurzen Winterpause.

Der BVB will seinen Kader verkleinern und verbessern

Schnelle Rückkehr: Mario Götze soll in Marbella, hier ein Foto aus dem Vorjahr, wieder Fußball spielen. Foto: Guido Kirchner

Was steht im Trainingslager auf dem Programm?
In erster Linie viel Training und Arbeit an der Grundausrichtung der Mannschaft. Zehn Tage mit drei Spielen, da blieb dem neuen Trainer Peter Stöger im Dezember keine Zeit, intensiver Einfluss zu nehmen auf den Fußball seiner Mannschaft. Galten die ersten Ansätze vor allem dem Defensivverhalten, soll nun in Spanien auch die Offensive mit entsprechenden Spielzügen auf den Plan rücken. „Die Spieler haben eine solche Qualität, dass ich glaube, dass man sie nur daran erinnern muss, dass es diese Laufwege gibt“, sagte Stöger vor Weihnachten. Nun kann der 51-jährige Österreicher zeigen, was er kann.

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Was gibt es Neues beim Personal?
Helfen wird Stöger eine deutlich verbesserte Situation bei den einsatzfähigen Spielern. Lukasz Piszczek (Außenband) und Erik Durm (Hüft-Operation) waren bereits Mitte Dezember ins Mannschaftstraining eingestiegen. Beim arg vermissten Mario Götze (Bänderteilriss) steuert nach seiner im Derby gegen Schalke erlittenen Verletzung weitgehend problemlos auf sein Comeback zu. Mit an Bord im Sonnenflieger sitzt wohl auch Marco Reus, der 28-Jährige hat in Dubai sein Aufbauprogramm nach seinem Kreuzbandanriss intensiviert. Es bleibt nach Informationen dieser Redaktion bei der Prognose, dass er im Februar auf den Rasen zurückkehrt. Auch Gonzalo Castro (Außenbandriss) könnte in Spanien sein Pensum steigern.

Wintervorbereitung startet am 3. Januar

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Welche Transfers könnten im Januar anstehen?
Im Sinn haben die Borussen eine Doppelstrategie: Sie wollen den Kader verkleinern und verbessern. Priorität hat nach wie vor ein neuer Innenverteidiger. Der Preis für den Wunschkandidaten Manuel Akanji (22, FC Basel) ist jedoch in die Höhe geschnellt, die Schweizer sollen für den vierfachen Nationalspieler an die 20 Millionen Euro fordern. Spielern wie Durm, Neven Subotic, Sebastian Rode oder dem teuren André Schürrle würde man bei einem Wechselwunsch keine Steine in den Weg legen. Youngster wie Jadon Sancho oder Alexander Isak benötigen Spielpraxis. Das Transferfenster schließt am 31. Januar, 18 Uhr.

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Wann geht es wieder um Punkte?
Erster Gegner in der Rückrunde ist am 14. Januar der VfL Wolfsburg. Es folgen vier reguläre Wochen mit Spielen am Wochenende (bei Hertha BSC, gegen Freiburg, in Köln, gegen den HSV). Bis Mitte Februar bleibt Zeit für allerlei Optimierungen, ehe es auch in der Europa League weitergeht.


Was sorgt noch für Aufsehen?
Hendrie Krüzen, bis zum 9. Dezember Co-Trainer von Peter Bosz beim BVB, hat sich in einem Interview mit der niederländischen Regionalzeitung „Tubantia“ zu Wort gemeldet. Dort erklärt er sein Verständnis für das Aus in Dortmund nach 163 Tagen, er habe sogar schon früher damit gerechnet. Als die Ergebnisse ausblieben, sei die Mannschaft uneins gewesen. „Der Torhüter und die Verteidiger wollten mehr nach hinten absichern, die Mittelfeldspieler und Angreifer nur nach vorne kommen.“ So seien Unruhe und Unzufriedenheit entstanden. Enttäuscht äußert sich Krüzen über Sokratis: „Er ist zweiter Kapitän und hätte Führung zeigen sollen. Stattdessen ließ er uns fallen.“

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