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Spielpraxis in der U21

Dahoud wartet weiter auf den Durchbruch beim BVB

Dortmund Mahmoud Dahoud sammelt derzeit Spielpraxis in der deutschen U21-Nationalelf. Vergangene Saison war das für ihn Stress, diese Saison ist es vor allem eine Chance. Denn richtig angekommen ist er bei Borussia Dortmund noch nicht. Zumindest von einer weiteren Verletzung ist der 21-Jährige am Donnerstag verschont geblieben.

Dahoud wartet weiter auf den Durchbruch beim BVB

Noch nicht die erhoffte Verstärkung für den BVB: Mahmoud „Mo“ Dahoud.Kirchner Foto: Guido Kirchner

Nach 42 Minuten im Duell zwischen der U21 Aserbaidschans und der des Nachwuchs-Europameisters Deutschland dürfte der Puls bei den Verantwortlichen von Borussia Dortmund am Donnerstag für einen Moment kräftig in die Höhe geschnellt sein. Mahmoud Dahoud, den alle nur „Mo“ rufen, ging noch vor der Halbzeit verletzungsbedingt vom Feld. Nicht schon wieder ein Rückschlag.

Entwarnung folgt

Bis zur Entwarnung dauerte es danach eine gute Stunde, aber sie kam. U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz sagte nach dem Abpfiff den entscheidenden Satz: „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme, da wir bereits am Dienstag das nächste wichtige Spiel in der EM-Quali gegen Israel haben.“ Am Freitag bestätigte der BVB Kuntz‘ Aussage auf Anfrage – reine Vorsichtsmaßnahme. Dahoud bleibt folglich im Lager der U21 und darf schon in besagtem Spiel gegen Israel auf weitere Einsatzminuten hoffen.

U21 mit 7:0-Sieg in Aserbaidschan

Kuntz: Dahoud-Wechsel reine Vorsichtsmaßnahme

Baku Die deutsche U21 hat im vorletzten Länderspiel des EM-Jahres ihre Pflichtaufgabe souverän gemeistert. Der Europameister um den dreifachen Torschützen Marcel Hartel bejubelte am Donnerstag beim EM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan einen 7:0 (3:0)-Erfolg. BVB-Spieler Mahmoud Dahoud wurde in der 42. Minute ausgewechselt. Trainer Stefan Kuntz gab aber gleich Entwarnung.mehr...

Spielzeit, die der 21 Jahre junge Mittelfeldspieler zweifelsfrei gut gebrauchen kann. In der vergangenen Saison war die U21 für ihn eine zusätzliche Belastung, heute ist sie primär eine Chance. Denn seit seinem Wechsel aus Gladbach – wo Dahoud fast immer von Beginn an spielte – nach Dortmund in diesem Sommer, sah der Zwölf-Millionen-Euro-Mann mit der feinen Technik deutlich mehr Ersatzbank als Rasen. Zehn Einsätze und nur 537 von 1620 möglichen Pflichtspielminuten sind weniger, als sich der gebürtige Syrer vor dem Transfer ausgerechnet hat. Dahoud wartet noch auf den Durchbruch beim BVB.

Anpassungsprobleme

Sportdirektor Michael Zorc hält das für „normale Anpassungsprobleme“, wie er gegenüber dem Kicker erklärt. Über mehr als Andeutungen seiner Klasse, beispielsweise beim 5:0 gegen Köln oder 6:1 gegen Ex-Klub Gladbach, ist Dahoud in Dortmund noch nicht hinausgekommen. Vor allem in der Rückwärtsbewegung offenbart er schon mal die eine oder andere Schwäche. Zorc glaubt trotzdem fest an seinen Neuzugang: „Ich bin absolut überzeugt von ihm.“ Geduld ist gefragt.

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