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Borussia verliert in Bremen mit 0:2

33. Spieltag

Nix war's mit dem Rekord: Zwölf Auswärtssiege in einer Saison kann der BVB nach der 0:2 (0:1)-Niederlage in Bremen nicht mehr erreichen. Silvestre und Pizarro schossen gegen den Deutschen Meister die Tore.

Bremen

von dpa

, 07.05.2011
Borussia verliert in Bremen mit 0:2

Sorgte für die frühe Werder-Führung: Mikael Silvestre hier im Zweikampf mit Borussias Sven Bender.

Nach dem vorzeitigen Titelgewinn am drittletzten Spieltag spielte der BVB in Bremen überhaupt nicht meisterlich. Das Team von BVB-Coach Jürgen Klopp wollte den Rekord aufstellen und als erstes Team zwölf Auswärtssiege in einer Saison feiern - doch das klappte nicht.

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Fußball-Bundesliga: Werder Bremen - BVB

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Vorwoche ließ es Borussia Dortmund beim letzten Auswärtsspiel der Saison ruhig angehen. Am Ende etwas zu ruhig: Der BVB unterlag bei Werder Bremen mit 0:2 (0:1).
07.05.2011
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Mario Götze (r.) im Kopfballduell mit Petri Pasanen, der Bremen nach der Saison verlässt.© Foto: dpa/DeFodi
Gute Laune trotz Niederlage: Jürgen Klopp.© Foto: dpa/DeFodi
Körperbetonter Zweikampf: Neven Subotic (l.) und Claudio Pizarro.© Foto: dpa/DeFodi
Robert Lewandowski (l.) kommt gegen Per Mertesacker zu spät.© Foto: dpa/DeFodi
Mats Hummels (l.) verliert das Luftduell gegen Tim Wiese.© Foto: dpa/DeFodi
Frust nach der Niederlage in Bremen: Neven Subotic.© Foto: DeFodi
Enttäuschte Borussen (v.l.): Mats Hummels, Robert Lewandowski und Marcel Schmelzer.© Foto: DeFodi
Claudio Pizarro (r.) jubelt mit Wesley über seinen Treffer zum 2:0.© Foto: DeFodi
Mario Götze (l.) im Zweikampf mit Wesley.© Foto: dpa
Marcel Schmelzer (r.) und Antonio da Silva (l.) verfolgen Philipp Bargfrede. © Foto: DeFodi
Keine Chance für Roman Weidenfeller (l.): Claudio Pizarro (nicht im Bild) trifft zum 2:0.© Foto: DeFodi
Bremer Jubel nach dem frühen 1:0 durch Linksverteidiger Mikael Silvestre (2.v.l.).© Foto: dpa/DeFodi
Schlagworte BVB

Die Dortmunder schienen vielmehr in Gedanken noch bei der Party des vergangenen Wochenendes zu sein. Nur die Aufstellung erinnerte an jene Elf, die sich gegen Nürnberg den Titel gesichert hatte. Sogar Gastgeschenke erhielt Werder vom müden Meister. Zunächst das frühe Tor von Silvestre: Keeper Roman Weidenfeller und Lukasz Piszczek patzten nach einer Ecke, der Bremer Linksverteidiger nutzte das zu einem Schuss aus dem Hinterhalt. Aber auch der Treffer von Pizarro wäre zu vermeiden gewesen, wenn der Peruaner angegriffen und bei seinem Dribbling und Torschuss gestört worden wäre.

Die Bremer gewannen verdient. Sie agierten nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg vor acht Tagen engagierter, überzeugten vor allem in der Defensive. Nach dem frühen Silvestre-Tor und einem krachenden Pfostenschuss von Marko Marin (13.) passierte im Angriff nur noch wenig. 50 Minuten dauerte es, bis es durch Marin die nächste große Chance gab und Mats Hummels auf der Linie klärte. Erst nach Pizarros Tor wurde es noch einmal etwas lebendiger. Die Werder-Profis erwiesen sich auf jeden Fall als deutlich zweikampfstärker. Der BVB spielte zu behäbig, um sich gegen die kompakten Bremer durchzusetzen. Ein gefährlicher Freistoß von Antonio da Silva nach fast einer Stunde stand für die spärlichen Offensivbemühungen der Gäste.

Im Sturm agierten Pizarro und der wieder genesene Sandro Wagner lange ohne Durchsetzungsvermögen. Gegen die Innenverteidiger Neven Subotic und Hummels, die zu den besseren BVB-Profis zählten, konnten sich die Werder-Angreifer ganz selten in Szene setzen, ehe Pizarro den umjubelten zweiten Treffer erzielte. Nicht im Kader war Marko Arnautovic, obwohl Stürmer Denni Avdic wegen seiner Jochbeinprellung weiterhin pausieren musste. Der umstrittene Österreicher, vor der Saison für mehr als sechs Millionen Euro geholt, fehlte im letzten Heimspiel „aus disziplinarischen Gründen“, wie der Verein es nannte.

Verabschiedet wurden vor der Partie die langjährigen Werder-Profis Petri Pasanen und Daniel Jensen, die den Club nach der Saison verlassen. Keine Blumen gab es hingegen für Frings, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft. Die Zukunft des ehemaligen Nationalspielers bleibt daher weiter ungewiss.

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