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BVB-Stars besuchen Evonik-Zentrale

Umjubeltes Auswärtsspiel

Vom Bus direkt auf die Bühne: Das Meisterteam des BVB hatte am Montag wieder ein volles Programm. Nach der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Dortmund feierten die Borussen ein umjubeltes „Auswärtsspiel“ in Essen – beim Hauptsponsor Evonik.

DORTMUND

von Von Hermann Beckfeld

, 16.05.2011
BVB-Stars besuchen Evonik-Zentrale

Schalenträger: Hans-Joachim Watzke, Jürgen Klopp und Evonik-Boss Klaus Engel.

r. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, ließ es sich nicht nehmen, die Mannschaft, Trainer Jürgen Klopp und BVB-Boss Aki Watzke in der Evonik-Zentrale persönlich zu begrüßen. Gleich zu Anfang erklärte der Wirtschaftskapitän, zusammen mit seiner Frau zum richtigen Fußball-Fan geworden zu sein.

Josef Schneck, Pressechef von Borussia Dortmund, holte sofort nach der Ankunft in Essen die schwarzgelben Meisterspieler wie Stadionsprecher Norbert Dickel im Signal Iduna Park aufs Podest. „Mit der Nummer 1 Roman ...“ und mehr als 1000 Evonik-Mitarbeiter skandierten „Weidenfeller“. Zuletzt durften die Gäste den Namen Klopp rufen, der das Objekt der Begierde in den Händen hielt: die Schale mit der Gravur „2011 BV Borussia Dortmund“. Spontan übergab der Meistertrainer dem Wirtschaftsboss die Trophäe, der damit mit seinen Mitarbeitern ungewohnt übermütig die Là-ola startete. Auf die Frage von BVB-Pressechef Josef Schneck, der Trainer habe beim Umzug am Sonntag alkoholisiert gewirkt, erklärte Klopp: „Ich hab’ wirklich nur zwei Bier getrunken. Da muss wohl der Alkohol von Samstagnacht noch gewirkt haben.“

Der Coach setzte mit einem Augenzwinkern noch einen drauf: „Mit meiner Stimme bin ich wieder ganz zufrieden“, krächzte er. „Ich kann mich jedenfalls schon wieder selbst verstehen.“ Torwart Roman Weidenfeller sorgte für einen Lacherfolg, als er auf Schnecks Lob, er habe wie die Jungen gefeiert, ankündigte: „Was die Jungs noch nicht wissen: Ich werde noch zehn Jahre im Tor stehen.“ Bewegend und ganz still auf der Bühne wurde es, als sich Shinji Kagawa bei Evonik bedankte, dass sich das Unternehmen so für Japan einsetze. Spontan fingen seine Mitspieler an, den Namen des japanischen Mittelfeldakteurs zu skandieren.

Natürlich musste Kevin Großkreutz ein Lied anstimmen, und ebenso selbstverständlich unterschrieben die Stars alles, was ihnen die Fans hinhielten. Autogrammkarten, Poster, Fahnen, aber auch das Meister-T-Shirt, das Evonik jedem Mitarbeiter geschenkt hatte. 

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