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Heinrich wird Co-Trainer über Nacht

BVB-Coach Stöger: Jörg ist einfach ein richtig guter Typ

DORTMUND Jörg Heinrich arbeitet seit Dezember im Trainerteam von Peter Stöger. Ein Traum ist für den ehemaligen BVB-Profi dadurch nicht wahr geworden. Auch eine Tendenz, wie es ab Sommer weitergeht, gibt es noch nicht.

BVB-Coach Stöger: Jörg ist einfach ein richtig guter Typ

Peter Stöger sagt über Jörg Heinrich: "Er ist einfach ein richtig guter Typ." Foto: Groeger

Manchmal muss es eben schnell gehen. Jörg Heinrich weiß das. Am 10. Dezember wurde er über Nacht zum Co-Trainer bei Borussia Dortmund. Peter Bosz musste nach einem 1:2 gegen Werder Bremen gehen - und der BVB benötigte schleunigst ein neues Trainerteam. Peter Stöger sagte zu, sein langjähriger Co-Trainer Manfred Schmid auch, doch der ging nach einer Hüftoperation an Krücken, also beorderten Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsfüher Hans-Joachim Watzke eben Heinrich als zusätzlichen Co-Trainer an Stögers Seite.

"Die Arbeit bereitet mir großen Spaß"

"Ich wurde quasi gar nicht gefragt, aber als der Verein auf mich zukam und es hieß, du machst das bitte, da musste ich auch nicht lange überlegen", erinnert sich der ehemalige BVB-Profi, der bis dato den SV Falkensee-Finkenkrug in der Brandenburgliga trainiert hatte.

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Etwas mehr als drei Monate sind seit Anfang Dezember vergangen. Und Heinrich, 48 Jahre alt, sagt gegenüber dieser Redaktion: "Die Arbeit bereitet mir großen Spaß. Es ist eine schwierige Aufgabe und jeden Tag eine neue Herausforderung, die ich aber sehr gerne annehme. Ich freue mich, dass ich die Jungs täglich sehen kann und wir zusammen arbeiten können."

"Einfach ein richtig guter Typ"

Peter Stöger, der Heinrich vor seinem Engagement in Dortmund nicht kannte, lobt die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen BVB-Profi in höchsten Tönen. "Wir kommen im Trainerteam richtig gut miteinander aus", sagt der BVB-Trainer. Heinrich tue Borussia Dortmund gut, meint der Österreicher, "weil er das Innenleben dieses Klubs richtig gut kennt". Vielleicht habe der ehemalige Linksverteidiger an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Gespür dafür, was gerade angebracht sei, wo man gegensteuern könne, was man verstehen müsse. "Jörg tut uns gut als Mensch, als ehemaliger Spieler und als Trainerkollege. Jörg ist einfach ein richtig guter Typ."

Heinrich gibt das Lob gerne in Richtung Cheftrainer zurück. "Wir sehen viele Dinge ähnlich", sagt der gebürtige Rathenower über die Zusammenarbeit mit Stöger. Das mache die Zusammenarbeit einfacher. Wir müssen nicht permanent über verschiedene Standpunkte diskutieren. Ich glaube, das ist der große Vorteil, den wir bei uns im Trainerteam haben. Wir arbeiten konstruktiv an Lösungen."

Offener Ausgang

Wie es ab Sommer weitergeht? "Es gibt keine Tendenz, was ab dem Sommer passiert", sagt Heinrich, der von 1996 bis 1998 und von 2000 bis 2003 144 Bundesliga-Spiele für den BVB bestritt. "Es ist jetzt gerade auch überhaupt nicht wichtig für mich. Genauso spontan, wie ich hier angefangen habe, werden wir auch entscheiden, wie es weitergeht. Der Ausgang ist völlig offen."

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Heinrich, übrigens Inhaber der UEFA-Pro-Trainerlizenz, sagt das alles mit großer Gelassenheit. Er kann sich auch eine Rückkehr zum SV Falkensee-Finkenkrug vorstellen - und so, wie er sagt, kauft man es ihm tatsächlich ab. "Es ist kein Traum für mich in Erfüllung gegangen. Es war nie mein Ziel, im BVB-Trainerstab zu landen. Schon gar nicht so plötzlich und kurzfristig. Aber ich freue mich natürlich, dass ich meinem BVB helfen kann."

"Ich glaube fest daran"

Zunächst einmal zählen nur die letzten sieben Spiele. Das Ziel ist die Champions-League-Qualifikation. Heinrich ist guter Dinge. "Niemand will nächste Saison donnerstags und montags spielen", sagt er. Und weiter: "Ich glaube fest daran, dass wir unsere Ziele erreichen, weil die Jungs im Training super mitziehen." Danach kann wieder alles ganz schnell gehen. Heinrich weiß das.

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