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„Wir sind noch zu instabil“

DORTMUND Die Tabellenführung war nach knapp 24 Stunden wieder futsch. Der SVG Celle zog mit einem imposanten 37:20 beim PSV Recklinghausen wieder am BVB vorbei.

von Von Thomas Rellmann

, 19.11.2007
„Wir sind noch zu instabil“

Manuela Fiedel traf in Harrislee zum Siegtor.

Doch unterm Strich standen zufriedene Gesichter nach diesem Wochenende. Der 32:31-Sieg beim TSV Nord Harrislee war ein „echter Bigpoint“, wie Spielführerin Manuela Fiedel versichert.

Borussias Spielführerin sprach außerdem über ...

... die Qualität der Liga:  „Bei vielen Ergebnissen reibt man sich die Augen. Klar kann jede Mannschaft mal einen schlechten Tag erwischen. Aber für uns heißt das: Wir müssen hochkonzentriert in jedes Spiel gesehen. Am Beispiel Halle-Neustadt sieht man das deutlich. Wir verlieren bei denen mit falscher Einstellung und die gewinnen nur ganz knapp gegen Oyten, die wir mit 20 Toren nach Hause geschossen haben.“

... die Spitzenteams: „Erstmal kommt BVG Berlin, danach treffen wir auf die Play-Off-Kandidaten. Celle ist Tabellenführer, die sind zu beachten. Bislang war Harrislee jedenfalls der mit Abstand beste Gegner. Jung, dynamisch, viel Potenzial – diese Mannschaft erwarte ich oben.“

... die Referees in der 2. Liga: „Eigentlich sage ich nie was zu Schiedsrichtern. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es nicht nur den Gegner reizt, auszutesten, wohin man den Favoriten BVB bringen kann. Doch das darf nie eine Ausrede sein.“

... die Entwicklung des BVB: „Am Samstag haben wir in einigen Phasen keineswegs die Oberhand behalten. Den Sieg haben wir vor allem der kämpferischen Leistung zu verdanken. Wir sind als Team noch zu instabil. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie weit wir mittlerweile wirklich sind.“

... den dünnen Kader: „Ein Vorteil ist sicherlich, dass wir konditionell alle top-fit sind. Ich denke deshalb nicht, dass wir Gefahr laufen, irgendwann in ein Loch zu fallen. Trotzdem spüren wir Ausfälle wie den von Friederike Lütz, die ja jetzt mit ihrem Gips noch einige Wochen fehlt, deutlich. So müssen etwa Miranda Robben oder Steffi Glathe auf ungewohnten Positionen aufhelfen.“