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Rechtsaußen geht weiter für die Borussia auf Torejagd

Huber verlängert beim BVB

Svenja Huber verlängert ihren Vertrag bei Handball-Bundesligist Borussia Dortmund um ein Jahr. Wie wichtig die 32-Jährige für den BVB ist, zeigt ein Blick in die Statistik: Mit 102 Treffern ist die Rechtsaußen beste Torschützin bei der Borussia.

Dortmund

, 03.04.2018
Rechtsaußen geht weiter für die Borussia auf Torejagd

Der BVB kann weiter auf die Tore von Svenja Huber (r.) zählen. © Stummbillig

Die Entscheidung hatte sich seit Längerem angekündigt, vor dem Spiel am Samstag gegen Metzingen meldeten Borussia Dortmund und Svenja Huber nun Vollzug: Der Handball-Bundesligist und die 32 Jahre alte Rechtsaußen werden auch in der kommenden Saison zusammenarbeiten. Huber verlängerte ihren Vertrag um ein Jahr plus Option für ein weiteres.

5,4 Tore pro Spiel

„Ich liebe Handball, und mein Körper erlaubt es mir, meine Leidenschaft weiter auf diesem Niveau ausüben zu können“, sagte die gebürtige Mannheimerin am Dienstag. Und ein Blick in die Statistik zeigt, wie wichtig die ehemalige Nationalspielerin nach wie vor für den BVB ist: Mit 102 Treffern (5,4 pro Spiel) ist Huber in dieser Saison Toptorschützin ihrer Mannschaft. Vom Siebenmeter-Punkt verwandelte sie über 80 Prozent ihrer 67 Versuche. Trainerin Ildiko Barna lobte zuletzt Hubers „hochprofessionelle Einstellung auch in jedem Training“ und bezeichnete sie als „wichtigen Bestandteil des Teams“.

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Dass Barna im kommenden Jahr wohl nicht mehr Übungsleiterin beim BVB sein wird, habe die Entscheidung nicht unbedingt einfacher gemacht, erklärte die 32-Jährige. Gerade im Frauenhandball sei „die Trainerposition essenziell“, und so sei die nicht geklärte Zukunft auch in der Mannschaft ein Thema. „Ungewissheit verursacht stets auch eine Art Unruhe“, sagte Huber. Dazu kommt: Trainerin und Spielerin kennen und schätzen sich nicht erst seit Hubers Wechsel vom Thüringer HC nach Dortmund vor zwei Jahren. Beide arbeiteten bereits in Trier und Weibern zusammen. „Ildiko hat meinen Weg über viele Jahre geprägt, und ich habe ihr sehr viel zu verdanken“, so Huber.

Ärger über Niederlage gegen Metzingen

Doch egal, was kommt, bis zum Saisonende wollen beide gemeinsam die Ziele des Vereins (internationales Geschäft) verwirklichen. Das 28:32 gegen Metzingen ärgert Huber dabei noch immer. „Leider haben wir es nicht geschafft, unsere Topleistung auf allen Positionen abzurufen.“ Chance zur Wiedergutmachung gibt es am Sonntag: Dann reist der BVB nach Leverkusen.