Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Platz vier durch 33:23 verteidigt

Müller führt BVB-Frauen an alter Wirkungsstätte zum Sieg

DORTMUND Durch ein 33:23 in Oldenburg wahren die BVB-Handballerinnen ihre Chance auf das internationale Geschäft. Aus einer starken Mannschaft sticht eine Spielerin heraus.

Müller führt BVB-Frauen an alter Wirkungsstätte zum Sieg

Sechs Tore gegen den Ex-Klub: Caroline Müller. Foto: Stummbillig/BVB

Viel besser hätte die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte wahrlich nicht laufen können. Beim VfL Oldenburg gewann Caroline Müller mit dem BVB am Sonntag hoch verdient mit 33:23 (18:11) und behauptete damit vorerst den vierten Tabellenplatz in der Handball-Bundesliga. Zudem erzielte die 23-Jährige vor rund 1000 Zuschauern in der EWE Arena sechs Treffer und initiierte zahlreiche weitere erfolgreiche Angriffe.

„Ein Resultat der Teamleistung

“Caro hat das Team heute super geführt und war letztlich einer der Garanten für unseren Sieg“, lobte BVB-Trainerin Ildiko Barna die frühere Oldenburgerin, die seit dieser Saison in Dortmund spielt. Müller selbst gab sich nach der Partie bescheiden und erklärte, ihre Leistung sei „ein Resultat der Teamleistung. Zufrieden bin ich nie, aber es war auf jeden Fall eine meiner besseren Leistungen. Es hat einfach Spaß gemacht.“

Bundesliga, 22. Spieltag: VfL Oldenburg - BVB 23:33 (11:18)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Borussia Dortmund.

Die Gastgeberinnen begannen wie schon im Hinspiel mit einer offensiven 5:1-Deckung und deckten vornehmlich Dortmunds Rückraum-Shooterin Nadja Mansson kurz. „Darauf waren wir vorbereitet“, sagte Barna, die ihre Mannschaft taktisch optimal auf das Spiel eingestimmt hatte. Die Schwarzgelben hielten das Tempo in den ersten 30 Minuten extrem hoch, ließen den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und gestalten ihr Offensiv-Spiel dabei äußerst variabel.

Gut getimten Anspiele

Immer wieder erreichten die gut getimten Anspiele von Caroline Müller & Co. entweder Anne Müller am Kreis. Oder der Ball fand die beiden Außenspielerinnen Svenja Huber und Johanna Stockschläder, die effizient vollendeten und am Ende auf jeweils sechs Tore kamen. „Wir haben die Angriffe perfekt abgeschlossen und das Spiel beherrscht“, sagte Barna. Vielmehr noch als das Angriffsspiel machte die Trainerin allerdings die stabile Abwehr in Verbindung mit der starken Torhüterin Clara Woltering als Fundament für den Erfolg aus. „Das hat uns viel Ruhe und Sicherheit gegeben.“

Lediglich in den Anfangsminuten war eine „leichte Nervosität“ zu spüren, wie auch Caroline Müller zugab, „Aber als ich merkte, dass wir das in Griff bekommen, hatte ich ein gutes Gefühl.“ Und das durfte sie auch haben. Nach dem 5:5-Ausgleich durch VfL-Topscorerin Angie Geschke in der zehnten Minute übernahm der BVB vollends die Kontrolle und erspielte sich bis zur Pause einen Sieben-Tore-Vorsprung (18:11).

Schwierigkeiten nach dem Seitenwechsel

So rund das Spiel der Schwarzgelben im ersten Durchgang auch lief, so mühsam gestaltete sich der Start nach dem Wechsel. Oldenburg verkürzte den Rückstand bis zur 37. Minute auf vier Tore. Barna bat umgehend zur Auszeit und rüttelte ihre Mannschaft wieder wach. „Ich habe meinen Spielerinnen gesagt, dass wir nicht den Kopf verlieren dürfen und leichte Fehler vermeiden müssen.“ Die Gäste fanden zurück zu ihrer Linie und bauten ihre Führung konsequent aus. Am Ende hatte der Tabellen-Neunte, dessen Kader nur zwölf Spielerinnen umfasste, keine Kraft mehr, um dem BVB noch Widerstand zu leisten.

Dortmund Seinen größten Erfolg feierte er ausgerechnet gegen seinen neuen Verein: 2016 gewann Norman Rentsch als Trainer des HC Leipzig den DHB-Pokal - im Finale gegen den BVB. Ab Sommer coacht er nun die Schwarzgelben.mehr...

„Ich kann meine Mannschaft nur loben“, sagte Barna. „Heute lief wirklich fast alles perfekt.“ Einzig bei der Dopingkontrolle gab es Probleme. Saskia Weisheitl und Irene Espinola Perez hatte es erwischt, die Abfahrt des Mannschaftsbusses in Richtung Heimat konnte erst mit Verzögerung beginnen. „Aber auch das wird diesen Tag nicht trüben“, sagte Barna mit einem Augenzwinkern.

BVB: Woltering, Ferenczi; Kramer (1), Grijseels (2), Weisheitel, C. Müller (6), A. Müller (4), Espinola Perez (4), Galinska, Stockschläder (6), Huber (6/4), Mansson (1), Emberovics (1), van Kreij (1), Vaszari, Bleckmann (1)

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

BVB verlängert langfristig mit Caro Müller

Handball-Nationalspielerin bleibt bis 2021 in Dortmund

Dortmund Die Personalplanungen bei Handball-Bundesligist Borussia Dortmund nehmen Formen an: Der BVB verlängert den Vertrag mit Caroline Müller bis 2021. In der Liga können die Schwarzgelben am Wochenende noch Platz vier erobern - vorausgesetzt die Konkurrenz spielt mit.mehr...

Mack will raus aus der Komfortzone

BVB-Neuzugang sucht die sportliche Herausforderung

DORTMUND Linda Mack will mit den BVB-Handballerinnen durchstarten. Oliver Brand spricht mit dem 26-jährigen Neuzugang im Interview über Heimat, Ziele und Ehrgeiz.mehr...

Große BVB-Emotionen in Wellinghofen

Kramer und Barna verabschiedet - Platz vier greifbar

DORTMUND Große BVB-Emotionen in der Halle Wellinghofen: Nach dem überraschenden 38:31 gegen Meister Thüringer HC werden Ildiko Barna und Stella Kramer verabschiedet. Vor dem finalen Spieltag ist das internationale Geschäft wieder greifbar.mehr...