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BVB-Frauen wollen Metzingen bremsen

Kurios: Abschlusstraining an Karfreitag fällt aus

DORTMUND Die BVB-Handballerinnen stehen beim Abschlusstraining vor verschlossener Tür. Trainerin Ildiko Barna sieht die Chancen im Topspiel gegen Metzingen bei 50:50 - obwohl eine wichtige Spielerin fehlt.

Kurios: Abschlusstraining an Karfreitag fällt aus

Da half kein Klopfen und kein Rütteln, kein Klingeln oder Telefonieren: Borussia Dortmunds Handballerinnen, immerhin Bundesliga-Vierter, standen vor verschlossener Tür am Karfreitag. Kein Abschlusstraining in der Halle vor dem Spitzenspiel gegen die TuS Metzingen (Karsamstag, 16.30 Uhr, Halle Wellinghofen). „Das ist von Professionalität weit entfernt“, ereiferte sich Trainerin Ildiko Barna. Der Termin war laut BVB lange angekündigt und von der Stadt schriftlich bestätigt.

Blitzartige Gegenstöße

Auf die taktische Feinarbeit auf dem Parkett mussten die Schwarzgelben also verzichten, Barna konnte ihren Spielerinnen die Ideen „gegen das Überzahlspiel bei Sechs gegen Sechs“ oder zur Manndeckung nicht optimal vermitteln. Was auf die Dortmunderinnen zukommt, wissen Barna und ihre Spielerinnen dennoch genau. Die „TuSsies“ spielen den vielleicht schnellsten Handball der Liga, mit ihrem blitzartigen Gegenstoß und der druckvollen zweiten Welle erzielen die Frauen von der schwäbischen Alb „40 bis 50 Prozent ihrer Tore“, sagt Barna.

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Ihre Borussinnen müssen nach hinten flitzen so schnell es geht, um die Gegenangriffe zu unterbrechen. „Dann haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen“, sagt die Trainerin, die bei der Partie Vierter gegen Fünfter keinen Favoriten sieht, aber auf den Heimvorteil hofft und darauf, dass die Serie von Spielen ohne Niederlage (13:1 Punkte) auch im achten Anlauf anhält.

Desaster im Hinspiel

Einen Schuss Extra-Motivation dürften die Spielerinnen, sofern nötig, bei einem kurzen Gedanken ans Hinspiel bekommen. Das schmachvolle 17:35 markiert die bislang schwärzesten 60 Minuten der Saison. Die Chance zur Revanche hat Barna einmal angesprochen in der Trainingswoche, das reichte ihr. „Ich will lieber das Positive hervorheben“, erläutert sie ihre Denkweise.

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Auf positive Fakten kann die Ungarin mit Überzeugung verweisen. Die ansonsten eher strenge Trainerin hat ihre Mannschaft zuletzt „viel gelobt“. Seit Mitte Dezember sieht sie „hohe Intensität“ und „viel Qualität“ im Spiel. Vor allem die Abwehr steht gegen den Positionsangriff stabil und sattelfest wie wenige andere Deckungen in der Liga. Gegen Dortmund tritt aktuell niemand gerne an.

Kein Risiko bei Vaszari

Während Metzingen zwar mit sechs aktuellen deutschen Nationalspielerinnen, aber ohne die am Finger verletzte Linkshänderin Monika Kobylinska anreist, fehlt Dortmund Linksaußen Virag Vaszari. Nach deren Muskelfaserriss will die Trainerin „kein Risiko eingehen“. Die junge Lena Hausherr rückt aus der zweiten Mannschaft auf und unterstützt auf dieser Position Johanna Stockschläder beim erklärten Versuch der Borussinnen, einen direkten Konkurrenten auf drei Punkte Abstand zu distanzieren.​

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