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Eine neue Rolle für Robben

DORTMUND Selbst ein Großteil der Konkurrenz war sich vor Saisonstart einig: Wenn den BVB auf dem Weg zurück in die 1. Liga etwas aus der Bahn werfen kann, dann sind es Verletzungen von Schlüsselspielerinnen.

26.10.2007
Eine neue Rolle für Robben

Irina Pusic soll in Lintfort Spielpraxis sammeln.

Nun sind mit Svenja Spriestersbach und Irina Pusic zwei Leistungsträgerinnen aus dem Rückraum nach ihren Vorbereitungsblessuren noch längst nicht bei 100 Prozent. Doch deren Ausfälle konnte die Truppe von Trainer Thomas Happe bislang einigermaßen kompensieren – auch dank personeller Alternativen auf der Position.

Doch jetzt muss Friederike Lütz mit einem Ermüdungsbruch im Mittelfuß inklusive Gips drei Wochen lang passen – die einzige Linkshänderin im Kader. Die Maßnahme ist prophylaktisch zu verstehen. „Der Gips tut erstmal gut“, sagt die 19-Jährige selbst, die nach einem Bänderriss und -dehnung im Sprunggelenk im August den Fuß falsch belastete.

"Das trifft uns hart"

Happe war wenig begeistert von der Nachricht: „Das trifft uns erstmal hart. Fredde ist mittlerweile auch in der Deckung eine feste Größe. Und die Abläufe sind ohne sie natürlich nicht perfekt abgestimmt.“ Doch stoppen lassen möchte er sich nicht von dieser Personalie. Miranda Robben wird wohl größtenteils die Lütz-Rolle übernehmen. „In der Nationalmannschaft spielt sie als Rechtshänderin auch rechts“, sagt Happe. Da war die Reise zur niederländischen Auswahl in dieser Woche eine gute Vorbereitung für die 20-Jährige. Für Lütz rückt Talent Maren Rynas in den Kader.

Am Sonntag (16 Uhr) wartet der TuS Lintfort, die 90 Kilometer bis zum Niederrhein gehören zu den angenehmen, weil kurzen Auswärtsreisen des BVB. Neuling Lintfort steht zwar auf einem Abstiegsplatz, hat aber bei den bisher vier Niederlagen drei Mal nur knapp verloren.

Nur eine Warnung

All das betrachtet Happe lediglich als Warnung, nicht als Ausflucht bei einer Pleite. Besonders Lintforts Spiel über den Kreis mit Alexandra Bahrsch oder Marie Zeegers stuft er als gefährlich ein. Der Trainer stuft den TuS zwar als „unbequem und bissig“ ein, doch sein Augenmerk liegt ausschließlich auf seinen Schützlingen. Denn für den BVB zählt – neben dem Sieg – vor allem das konsequente Durchziehen der eigenen Linie.