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Borussia Dortmund verpflichtet Japanerin Fujita für Rechtsaußen

BVB-Handballfrauen

Für die Rechtsaußenposition verpflichtet die Handballabteilung des BVB Asuka Fujita. Die 22-jährige Japanerin soll hinter Svenja Huber aufgebaut werden.

Dortmund

, 06.07.2018
Borussia Dortmund verpflichtet Japanerin Fujita für Rechtsaußen

Will mit Borussia Dortmund und der japanischen Nationalmannschaft hoch hinaus: Asuka Fujita. © imago

Handball-Bundesligist Borussia Dortmund hat knapp zwei Wochen vor dem Start in die Saisonvorbereitung am 16. Juli seinen Kader noch einmal verstärkt und seine Personalplanungen damit abgeschlossen. Als fünfter Neuzugang wechselt die japanische Rechtsaußen Asuka Fujita zum Tabellenvierten des Vorjahres und erhält dort einen Einjahres-Vertrag mit Option auf eine weitere Saison. Das gab der der BVB am Donnerstag bekannt. Die 22 Jahre alte Fujita wechselt vom japanischen Erstligisten Sony Semiconductor Manufacturing ins Ruhrgebiet.

Vier weitere Verpflichtungen

Zuvor hatte die Borussia bereits die beiden niederländischen Torhüterinnen Yara ten Holte und Rinka Duijndam sowie Rückraumspielerin Linda Mack und Hildigunnur Einarsdóttir (Kreis) verpflichtet.

„Für uns ist es wichtig, hinter Svenja Huber auf der Rechtsaußenposition auf eine qualitativ hochwertige Alternative zurückgreifen zu können“, sagte der stellvertretende Abteilungsvorstand des BVB, Andreas Bartels. Die Stelle der zweiten Rechtsaußen war nach der Trennung von Stella Kramer zuletzt vakant. „Asuka Fujita soll jetzt in diese Aufgabe reinwachsen, und wir denken, dass sie hier viel lernen wird“, so Bartels.

Fujita soll Spielpraxis sammeln

Die 1,66 Meter große und 20-fache Nationalspielerin ihres Landes gehört zu jenen Spielerinnen, die der japanische Verband mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2019 in Japan und die Olympischen Spiele 2020 in Tokio nach Europa schickt, um dort Spielpraxis zu sammeln. Fujita, die bei der WM 2017 in Deutschland bereits zum Kader der japanischen Nationalmannschaft gehörte, sagte einer Mitteilung zufolge: „Ich habe mich dazu entschieden, nach Europa zu gehen und in Dortmund zu spielen, um mein handballerisches Niveau zu verbessern.“ Und weiter: „Ich freue mich darauf, in einer erfolgreichen Mannschaft zu spielen und wollte unbedingt zum BVB. Ich erwarte, in einer neuen Umgebung sportlich und privat viele neue Dinge zu lernen, und ich möchte eine Stütze einer erfolgreichen Mannschaft werden.“

BVB-Trainer Norman Rentsch, der gute Kontakte nach Japan pflegt, schätzt Fujita als „echte Verstärkung“ ein. Aufgrund der anstehenden Mehrfachbelastung durch den EHF-Pokal war dem 38-Jährigen ohnehin daran gelegen, „noch mehr Substanz in der Mannschaft“ zu haben. „Auf uns kommen mit EHF-Pokal, DHB-Pokal und Bundesliga viele Englische Wochen zu, da wollen wir alle Positionen doppelt besetzt haben.“

Trainerteam vollständig

Auch abseits des Spielerkaders vermeldete der BVB noch einen weiteren Neuzugang. Wie der Handball-Bundesligist mitteilte, stößt der frühere Dortmunder Handballer und Zweitliga-Spieler Andreas Kuno zum Trainerteam von Norman Rentsch. „Ich habe die Handballerinnen des BVB nie aus den Augen verloren und als es dann die Möglichkeit gab, eine solche Chance hier in Dortmund zu bekommen, habe ich zugesagt“, wird Kuno in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Damit sind die Personalplanungen auch in diesem Bereich abgeschlossen. Neben Kuno setzt Borussia Dortmund mit Co-Trainerin Porvaznikova und Athletiktrainer Tschirnhaus auf bewährte Kräfte. „Wir haben eine gute Mischung aus Leuten mit Erfahrung und neuen Inputs, die den Verein und die Handballszene in Dortmund kennen“, sagte Rentsch.

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