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Schalke04 hat mit Jochen Schneider von RB Leipzig einen neuen Sportvorstand gefunden. Auf den Nachfolger von Christian Heidel wartet sehr viel Arbeit in den nächsten Wochen und Monaten.

Gelsenkirchen

, 26.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Was wurden in den vergangenen Tagen nicht alles für Namen in der Öffentlichkeit gehandelt, als es um die Nachfolge von Christian Heidel ging. Der von Jochen Schneider war nicht darunter. Das muss dem 48-Jährigen aber beileibe nicht zum Nachteil gereichen. Einzig und allein auf die Fachkompetenz sollte es auf diesem wichtigen Posten ankommen. Schalker Stallgeruch, wie von vielen der sogenannten Experten für den Heidel-Nachfolger gefordert, ist kein Qualitätsmerkmal.


Dass Schneider kein „großer Name“ in der Branche ist, obwohl er seit fast 30 Jahre in der Bundesliga tätig ist, macht ihn angesichts der vielen Lautsprecher, die täglich in den Medien ihr Unwesen treiben, erst einmal sympathisch.

Schneider arbeitet gern im Hintergrund

Nicht jeder, der sich täglich äußert, ist ein guter Sportvorstand. Schneider gilt eher als ein leiser Vertreter seiner Zunft, der lieber gern im Hintergrund arbeitet.

Ob er das in Schalke auch so handhaben kann, wird man abwarten müssen. Schneider übernimmt seine neue Aufgabe in einer für Schalke sehr schwierigen Zeit. Vor allem die Aussicht, in der nächsten Saison nicht international vertreten zu sein, dürfte den finanziellen Handlungsspielraum des neuen Sportvorstands in Zusammenarbeit mit dem noch zu benennenden Sportdirektor erheblich einschränken.


Umso wichtiger ist es für Schalke, dass Schneider sein Netzwerk wirkungsvoll und nachhaltig für die Königsblauen nutzt. Innovative Transfers sind gefragt, weil in der überschätzten Mannschaft nach der Saison ein großer Umbruch bevorsteht. Nur wenn der gelingt, kann Schalke seine internationalen Aktivitäten auch in den nächsten Jahren glaubhaft vertreten.

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