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dpa-Nachrichtenüberblick PANORAMA, Samstag, 24.03.2018 - 5.00 Uhr

Betrunkener Co-Pilot vor Abflug gestoppt - 106 Passagiere im Hotel

Stuttgart (dpa) - Ein Flughafenmitarbeiter hat einen betrunkenen Co-Piloten am Flughafen Stuttgart kurz vor dem Abflug nach Lissabon mit 106 Passagieren an Board gestoppt. Der 40-jährige Co-Pilot hatte gestern Abend bereits im Cockpit mit den Vorbereitungen für den Flug begonnen. Dem Flughafenmitarbeiter waren bei dem Co-Piloten ein unsicherer Gang und Alkoholgeruch aufgefallen - er informierte die Luftaufsicht und die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass der Mann deutlich alkoholisiert war. Die 106 Passagiere mussten die Nacht im Hotel verbringen, weil keine Ersatzcrew bereitstand.

Zwangspause für die Bahn im Ruhrgebiet - Vollsperrung hat begonnen

Essen (dpa) - Mehr als zwei Wochen Verspätungen, Umleitungen und Zugausfälle: Im Ruhrgebiet hat am Abend die Vollsperrung der Hauptstrecke zwischen Essen und Duisburg begonnen. „Der Zugverkehr wird jetzt langsam weniger“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Abend. Alles laufe nach Plan. Grund für die Vollsperrung, die vom 23. März um 22.30 Uhr bis zum 9. April um 4.00 Uhr dauert, ist der Neubau einer Straßenbrücke in Mülheim/Ruhr. Diese Zwangspause in den Osterferien nutzt die Bahn ebenfalls für Baumaßnahmen. Fern- und Nahverkehrszüge aus Dortmund nach Duisburg werden umgeleitet.

Drei Raumfahrer erreichen die Internationale Raumstation ISS

Moskau (dpa) - Ein russisches Raumschiff mit drei Mann Besatzung hat die Internationale Raumstation ISS erreicht. „Andocken bestätigt“, twitterte die US-Raumfahrtbehörde Nasa. In der Kapsel „Sojus-MS-08“ erreichten der Russe Oleg Artemjew sowie die US-Amerikaner Andrew Feustel und Richard Arnold nach zwei Tagen Flug ihr Heim für die kommenden sechs Monate im All. Mit an Bord war ein Fußball, der zur Erde zurückkehren und eine besondere Rolle bei der Fußball-Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland spielen soll.

Australien: Nur fünf von mehr als 150 gestrandeten Walen überleben

Perth (dpa) – Nach vergeblichen Versuchen mehr als 150 an der Westküste Australiens gestrandete Wale zurück ins Wasser zu bugsieren, haben nur fünf der Tiere überlebt. Zunächst waren sechs mithilfe von Kränen zu einem anderen Teil des Strandes an der Hamelin Bay gebracht und zurück ins tiefe Wasser geleitet worden, wie der Sender ABC berichtete. Einer von ihnen strandete aber erneut und musste getötet werden. Die Räumung der Tierkadaver könnte mehrere Tage dauern. Die Wale, alles Kurzflossen-Grindwale, werden in der Regel etwa fünf bis sieben Meter lang. Sie wiegen bis zu drei Tonnen.

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